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Flir­ten im alten Rom: Ovids Flirt­tipps Teil 2

Flir­ten im alten Rom: Ovids Flirttipps

Heute geht es wei­ter mit dem zwei­ten Teil von Ovids Flirttipps.

Die bes­ten Orte, um sich nach inter­es­san­ten Partner*innen umzu­se­hen und seine Flirt­tech­ni­ken ein­zu­set­zen, seien Gla­dia­to­ren­spiele, Wagen­ren­nen, Thea­ter­auf­füh­run­gen, sowie Para­den und Feste. Dort sei die Aus­wahl beson­ders groß und im dich­ten Gedränge komme es zwangs­läu­fig zu Berüh­run­gen, was Ovid als „Gesetz des Ortes“ bezeichnet.

Hier ein paar Tipps für Männer:

Pflege

Zur Pflege (dies war auch für Män­ner wichtig):

„Finde kei­nen Gefal­len daran, das Haar mit der Brenn­schere zu kräu­seln, und reibe dir die Schen­kel nicht mit rauem Bims­stein glatt. Über­lass das den Eunuchen.“

„Unter der Ach­sel soll nicht der stin­kende Bock, der Herr der Zie­gen­herde, hausen.“

Aus­wahl

Zur Aus­wahl (Mono­ga­mie war nicht Ovids Sache):

„Frucht­ba­rer ist die Saat stets auf frem­den Äckern, und des Nach­barn Vieh hat ein pral­le­res Euter.“

„Bei Nacht blei­ben die Män­gel ver­bor­gen, man ist nach­sich­tig gegen­über jeg­li­chem Feh­ler, und die Däm­mer­stunde macht jede belie­bige Frau schön.“

Leere Ver­spre­chun­gen

Zu lee­ren Ver­spre­chun­gen (er rät den Män­nern das zu tun, wovon er die Frauen wie­derum warnt):

„Ver­sprich nur recht viel, denn was kos­ten schon Ver­spre­chun­gen? Hoff­nung hält, wenn sie ein­mal Glau­ben gefun­den hat, lange Zeit vor.“

„Jede hält sich für lie­bens­wert; mag sie auch abgrund­häss­lich sein, jeder gefällt die eigene Gestalt.“

Lie­bes­spiel

Zum Lie­bespiel:

„Ich ver­ab­scheue ein Lie­bes­la­ger, das nicht beide hin­schmel­zen lässt; das ist der Grund, warum mich Kna­ben­liebe weni­ger anspricht.“

Selbst­er­kennt­nis

Zur Selbst­er­kennt­nis:

„Erkenne dich selbst! Nur wer sich selbst kennt, wird mit Weis­heit lie­ben und alles, was er tut, sei­nen Kräf­ten anpassen.“

Quel­len

Ovid, Ars ama­to­ria (Die Lie­bes­kunst), ent­stan­den zwi­schen 1 v. Chr. und 4 n. Chr

Flir­ten im alten Rom: Ovids Flirttipps

Flir­ten im alten Rom: Ovids Flirttipps

2000 Jahre alte Flirt­tipps von Dirty-Talk bis zu „Hard to get“, die sich auch heute noch in so man­chem Dating-Rat­ge­ber fin­den las­sen: Da an die­sem Wochen­ende das Römer­fes­ti­val in Car­nun­tum (18. und 19. Sep­tem­ber 2021) statt­fin­det, möch­ten wir euch heute mit Ovid dar­auf vorbereiten 😉

Laut dem römi­schen Dich­ter Publius Ovi­dius Naso sei die Liebe eine Tech­nik, die erlernt wer­den könne, so wie das Wagen­len­ken und die Schiff­fahrt. In sei­nem Buch über die Lie­bes­kunst (Ars ama­to­ria) gibt der Autor in Gedicht­form Tipps zum Ken­nen­ler­nen, Flir­ten oder zur Kör­per­pflege für Män­ner und Frauen und behan­delte auch die The­men Sex, Bezie­hung und Trennung.

Dadurch, dass Ovid in sei­nem Werk auch den Frauen eine Stimme gab und sich für die sexu­elle Erfül­lung bei­der Geschlech­ter ein­setzt, gilt er für Teile der For­schung als fort­schritt­lich und femi­nis­tisch. Andere Forscher*Innen sehen seine Schrif­ten nicht so eupho­risch, da es in sei­nen Tipps an die Frauen vor allem darum geht, den Män­nern zu gefal­len und Ovid die Män­ner für unser heu­ti­ges Ver­ständ­nis manch­mal zu chau­vi­nis­ti­schen Ver­hal­ten auffordert.

Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, haben wir fol­gende Dating-Tipps für Frauen her­aus­ge­sucht (mor­gen kom­men die Män­ner an die Reihe):

Män­ner­wahl

Zur rich­ti­gen Män­ner­wahl (Vor­sicht vor den Schön­lin­gen mit ihren lee­ren Verspechungen):

„Mei­det Män­ner, die offen erken­nen las­sen, dass sie sich pfle­gen, auf Schön­heit bedacht sind und sich das Haar kunst­voll zurecht­le­gen. Was sie auch sagen, das haben sie schon tau­send Mäd­chen gesagt; ihre Liebe schweift umher und lässt sich nir­gends häus­lich nieder.“

Klei­dung

Zur pas­sen­den Klei­dung (Ovid ist kein Fan von teu­ren Roben und Schmuck – viel wich­ti­ger war ihm die pas­sen­den Farbe zum rich­ti­gen Hauttyp):

„Was ist es für ein Wahn­sinn, sein Ver­mö­gen am Kör­per zu tragen?“

„Mit dem Prunk, der uns anlo­cken soll, ver­jagt ihr uns oft.“

Tisch­ma­nie­ren

Zu den Tisch­ma­nie­ren (Zurück­hal­tung ist gefragt):

„Sähe Paris seine Helena gie­rig essen, würde er voll Abscheu sagen: Es war eine Dumm­heit, sie zu rauben.“

Erreich­bar­keit

Zur Erreich­bar­keit (Ovid rät, die Män­ner zap­peln zu las­sen und sie eifer­süch­tig zu machen):

„Was man mühe­los bekommt, ist eine schlechte Nah­rung für lange Liebe.“

„Krän­kung erregt die Glut aufs Neue, wenn sie auch schon lang erlo­schen war: Nehmt mich als Bei­spiel, ich liebe nur, wenn ich gekränkt bin.“

Lie­bes­spiel

Zum Lie­bes­spiel (Ovid war bereits ein Fan von Dirty-Talk):

„Es emp­finde die Frau die Liebe, gelöst bis ins innerste Mark, und gleich gross sei die Lust für beide. Schmei­chelnde Laute und lieb­li­ches Flüs­tern sol­len nicht auf­hö­ren, und mit­ten im Spiel sol­len dreiste Reden nicht verstummen.“

Quel­len

Ovid, Ars ama­to­ria (Die Lie­bes­kunst), ent­stan­den zwi­schen 1 v. Chr. und 4 n. Chr

4 Gedan­ken für mehr Spaß im Dating

4 Gedan­ken für mehr Spaß im Dating

Hand aufs Herz: Wie ent­spannt seid ihr wirk­lich, wenn es um euer Dating-Leben geht? Wie oft habt ihr schon über die Effi­zi­enz nach­ge­dacht, wenn es sich um Matches oder Dates han­delt und ein erfolg­rei­ches Date daran gemes­sen, wie viele Check­bo­xen erfüllt wur­den? Wenn sich die Dates immer mehr nach Job-Inter­views anfüh­len, dann lohnt es sich auf jeden Fall ein­mal einen Schritt zurück zu gehen, tief Luft zu holen und dann:

Den Druck wegnehmen

Sin­gles sind einer Menge Druck aus­ge­setzt. Ein wesent­li­cher Teil davon wird durch die Erwar­tun­gen gefüt­tert, die an den/die potentielle/n Partner*in und auch an den Abend selbst gestellt wer­den. Aber, news­flash — das ist nicht eure Schuld. Viele die­ser Erwar­tun­gen kom­men von der Gesell­schaft und impli­zie­ren (aller­lei ver­al­tete) Ver­hal­tens­re­geln, sowie dass die Fun­ken flie­gen müs­sen und natür­lich, dass es Liebe auf den ers­ten Blick sein sollte. Gebt Dis­ney die Schuld.

Fan­gen wir also damit an: Spaß bei Dates zu haben, muss kein wei­te­rer Druck sein! Es ist okay, wenn man bei einem Date weni­ger Spaß hatte als bei der drit­ten Wie­der­ho­lung von Friends. Nichts­des­to­trotz kann es sich loh­nen, vor einem Date bereits dar­über nach­zu­den­ken, wie man die­ses gestal­ten möchte. Dating ist die Vor­stufe zu einer Bezie­hung – für Spaß IN der Bezie­hung ist das WIE beim Daten ein guter Anfang. Also ein­fach dar­auf kon­zen­trie­ren, eine gute Zeit zu haben anstatt „Ergeb­nisse zu erzie­len“ und neu­gie­rig auf die ver­schie­de­nen Facet­ten der ande­ren Per­son sein.

Neu­gie­rig werden

Ihr trefft immer den­sel­ben “Typ Frau/Mann“? Ihr wisst ganz genau, was ihr von eurem Date erwar­tet? Zu einem gewis­sen Grad ist es gut, zu wis­sen was man will – aber wenn die Liste an Anfor­de­run­gen schon län­ger wird als die Ein­kaufs­liste für die nächste Party, dann wird es ein­mal Zeit diese Liste (meta­pho­risch) zur Seite zu legen. Warum kon­zen­triert ihr euch nicht statt­des­sen auf eine der gro­ßen Freu­den des Lebens: die Neugierde.

Neu­gie­rig zu wer­den auf alle Arten von Men­schen, selbst auf sol­che, die man nie in Betracht gezo­gen hat, kann Wun­der bewir­ken, um neue Türen, Denk­wei­sen und Mög­lich­kei­ten zu öff­nen. Bei über 7 Mil­li­ar­den Men­schen auf der Erde weiß man nie, wen man trifft oder was man lernt – über andere UND sich selbst. Anstatt also zu einem Date zu gehen mit der Absicht “das zu fin­den, was ich will”, lasst uns statt­des­sen die Inten­tion haben “was ent­de­cke ich heute?”. Lasst euch von der Welt überraschen 😉

Bucket List Dates

Dates las­sen sich wun­der­bar kom­bi­nie­ren mit Din­gen, die man län­ger schon mal aus­pro­bie­ren wollte.

Lust auf einen Kunst­kurs mit einem Flach­mann Wein?

Die­ser Apfel­stru­del-Work­shop geht euch nicht aus dem Kopf?

Oder woll­tet ihr ein­fach immer schon mal unbe­dingt Axt­wer­fen ausprobieren?

Macht euch eine Liste mit Akti­vi­tä­ten, die für euch beim ers­ten Date pas­sen sind, Ideen dafür fin­det ihr auch bei uns, zB 8 krea­tive Dating Ideen.

Unge­wöhn­li­che und anders­ar­tige erste Dates brin­gen nicht nur Spaß, son­dern schaf­fen Gesprächs­the­men, neh­men Druck raus und ver­bes­sern die Mög­lich­kei­ten ein­an­der kennenzulernen.

Bitte lächeln

Viel­leicht füh­len sich man­che Dates ein wenig ent­mu­ti­gend, lang­wei­lig oder ener­gie­r­au­bend an. Viel­leicht hast du manch­mal das Gefühl, dass du nie jeman­den triffst für den/die du dich inter­es­sierst oder umge­kehrt, dass sich die Rich­ti­gen nicht für dich inter­es­sie­ren. Du bist nicht alleine mit die­sem Gefühl. Das ist wirk­lich nor­mal und ist lei­der die andere Seite der Medaille von Dating.

Aber der Wunsch andere ken­nen­zu­ler­nen, ist eine wun­der­schöne Sache! Ihr seid gerade nicht so gut drauf? Erin­nert euch an all die Dinge, die ihr an euch selbst liebt. Außer­dem lässt sich das Gehirn gut aus­trick­sen: Stellt euch vor, ihr hät­tet gute Laune und strahlt mit einem brei­ten Grin­sen im Spie­gel euch selbst entgegen.

Ihr habt eine gute Zeit bei einem Date? Groß­ar­tig, dann sag das dei­nem Date – ganz egal, ob du bereits ana­ly­siert hast, was er/sie rein hypo­the­tisch für dich emp­fin­den könnte. Macht Kom­pli­mente, erzählt Witze, stellt Fra­gen, tauscht Ideen aus — zeigt eure Per­sön­lich­keit, indem ihr authen­tisch seid! Ein­fach man selbst sein macht den meis­ten Spaß 😉

Über­legt euch schon mal wel­che Idee euch bei eurem nächs­ten Date so rich­tig Spaß machen würde. Aber denkt daran:

Spaß ist kein wei­te­rer Druck, son­dern eine wun­der­bare Ent­schei­dung, um mehr wun­der­volle Momente zu schaffen.

Unsere acht liebs­ten Pick­nick­plätze in Wien

Unsere 8
liebsten
Picknick-
plätze
in Wien

Ein­fach die Decke aus­brei­ten, Essen und Trin­ken drauf und fer­tig ist ein roman­ti­sches Pick­nick. Wo wir es beson­ders schön fin­den, haben wir in die­sem Arti­kel für euch zusammengefasst.

Burg­gar­ten

Im Her­zen Wiens, ein­ge­bet­tet zwi­schen Oper und Hel­den­platz. Der Burg­gar­ten ist der per­fekte Ort, um zwi­schen einer Sight­see­ing­tour eine Pause ein­zu­le­gen oder sich zum After­work Pick­nick zu tref­fen. Auch der Blick auf das im Jugend­stil gebaute Pal­men­haus ist etwas ganz Spezielles!

Alte Donau

Die alte Donau hat viele wun­der­bare Plätz­chen. Der große Vor­teil: Das Was­ser ist wär­mer als an der neuen Donau oder dem Haupt­fluss der Donau und ruhig wie ein See. Eine der net­ten Wie­sen aus­su­chen und es sich dort gemüt­lich machen, mit Pick­nick­korb und zwi­schen­durch zum Erfri­schen ins Was­ser abtau­chen. Roma­wi­ese, Arbei­te­rIn­nen­strand, Wiese des Kai­ser­was­sers, Holz­stege an der unte­ren alten Donau etc. Wer es ein biss­chen sport­li­cher mag, borgt sich ein Boot (Motor­boot, Tret­boot) aus, erkun­det die ver­steck­ten Nischen der alten Donau und pad­delt in den Son­nen­un­ter­gang. Alter­na­tiv dann mit dem Stand up board, das ist dann defi­ni­tiv sport­lich. Am Bes­ten mit unse­rem Koope­ra­ti­ons­parn­ter Flo­tus. Oder Lust auf was Neues? Wie wäre es mit Dating am Stan­dup­pad­del?

Am Him­mel

Die wun­der­bare Aus­sicht über Wien mit Donau in Rich­tung Bra­tis­lava genie­ßen und beim Baum­kreis sei­nen Lebens­baum suchen. Jedes Stern­zei­chen hat einen pas­sen­den Baum und dadurch lässt sich ein Stück­chen mehr über sich und sein Gegen­über erfah­ren. Wer gerne wan­dert: Von hier aus kann man noch Rich­tung Kahlenberg/Cobenzl wei­ter­zie­hen oder gleich hier Pick­nick­korb und Decke aus­brei­ten und genießen.

Schön­brunn, Gloriette

Auf den Spu­ren von Franz & Sissi unter­wegs. Durch den Gar­ten Schön­brunns schlen­dern bis rauf zur Glo­ri­ette. Als Beloh­nung gibts einen tol­len Aus­blick über Wien bis hin zum Wie­ner­wald. Auch der Wald rund um die Glo­ri­ette ladet zum Spa­zie­ren ein. Für Tierliebhaber*innen gibt es natür­lich auch die Mög­lich­keit, über den Tiro­lerhof in den Tier­park Schön­brunn gehen. Oder einen Abste­cher ins Schön­brun­ner­bad machen, um sich abzukühlen.

Lain­zer Tiergarten

Län­gere und kür­zere Wege mit­ten im wun­der­schö­nen Wald, mit etwas Glück trifft man auf Wild­schweine, Hir­sche, Muff­lons etc. Wir emp­feh­len am Niko­lai­tor zu star­ten und beim Wie­ner Blick die erste Pause ein­zu­le­gen – wun­der­ba­rer Aus­sichts­punkt über Wien. Dann wei­ter zur Huber­tus­warte oder zum Johann­ser Kogel oder ganz andere Wege ein­schla­gen. Ein­fach am Plan nach geeig­ne­ten Rou­ten suchen. Geschichtsliebhaber*innen kön­nen den Weg Rich­tung Her­mes­villa ein­schla­gen, lie­be­voll auch „Das Schloß der Träume“ genannt und die Villa der Kai­se­rin Eli­sa­beth besich­ti­gen, es gibt auch immer wie­der Son­der­aus­stel­lun­gen. Genug Pro­vi­ant ein­ste­cken oder in eines der Gast­häu­ser ein­keh­ren – Öff­nungs­zei­ten beachten!

Donau­ka­nal

Der urbanste Platz, ent­lang der Graf­fi­ti­wände und klei­nen Loka­len. Immer wie­der laden nette Wie­sen und Plätz­chen zum Ver­wei­len ein. Klei­ner Tipp, auf Höhe der Salz­tor­brü­cke auf der Freda-Meiss­ner-Blau Pro­me­nade auf den Stu­fen im Schat­ten der gro­ßen Bäume ein küh­les Bier (sel­ber mit­ge­nom­men) genie­ßen und die Atmo­sphäre auf sich wir­ken las­sen. Spa­ziert man Rich­tung Frie­dens­brü­cke wer­den die Plätze (vor allem stadt­aus­wärts) auch immer grü­ner. Das Bade­schiff kön­nen wir auch Wärms­tens emp­feh­len, mit ihrem Spei­sen­an­ge­bot von „Spei­sen ohne Gren­zen“ und einem eige­nen Swim­ming­pool an Deck, ein gemüt­li­cher & alter­na­ti­ver Platz mit­ten am Wasser.

Kur­park Oberlaa

Beson­ders ent­zü­ckend in die­sem spe­zi­el­len Park sind die vie­len klei­nen Tei­che. Leicht fin­det man ein unge­stör­tes Plätz­chen unter einer Trau­er­weide oder sogar eine der Lie­ge­stühle auf den Wie­sen. Zeit neh­men, um den gan­zen Park zu erkund­schaf­ten! Stau­den­gar­ten, Lie­bes­gar­ten, Trep­pen­gar­ten, Schwanensee….um nur einige High­lights zu nennen.

Tür­ken­schanz­park

DIE Grü­n­oase mit Geschichte mit sei­nen Tei­chen, Sta­tuen und Aus­sichts­punk­ten ein ganz beson­de­res Erleb­nis. Unbe­dingt auch den tür­ki­schen Brun­nen besuchen!

Ver­lo­sung Picknickkistl!

Wollt ihr das Pick­nick noch beson­ders auf­pep­pen? Die Pick­nick­kistln von Fresh­mans sind die fesches­ten, die wir bis­her gese­hen haben! Ziem­lich foto­gen, wie wir beim Pho­to­shoot fest­stel­len konn­ten 😂 Schaut auf unse­ren Insta­gram oder Face­book-Kanal, dort ver­lo­sen wir gerade eines 😉

Teil­nah­me­be­din­gun­gen Verlosung

COVID & Dating: Mög­lich­keit zur Selbstentwicklung

COVID & Dating: Mög­lich­keit zur Selbst-entwicklung

Was neh­men wir für uns selbst mit, aus die­ser durch COVID so beein­fluss­ten Dating­phase in unse­rem Leben? Mit ein wenig Krea­ti­vi­tät und Offen­heit bie­tet sich eine ganz neue Per­spek­tive — mit Din­gen, die wir für uns selbst und unsere Zukunft ler­nen kön­nen. Die­ser Blog­ar­ti­kel wirft einen genaue­ren Blick darauf:

Im Hier und Jetzt bleiben

Die glo­bale Pan­de­mie hat dazu geführt, dass sich viele Men­schen auf die Ver­gan­gen­heit oder die Zukunft kon­zen­trie­ren. Retro­spek­tiv wer­den Hand­lun­gen kri­tisch betrach­tet und den Erleb­nis­sen vor Corona wird weh­mü­tig nach­ge­blickt. Welch Ängste bei dem Blick in die Zukunft durch COVID aus­ge­löst wur­den, müs­sen gar nicht erst erwähnt wer­den. Daher ist Dating wäh­rend COVID eine gute Gele­gen­heit, sich auf das Hier und Jetzt, den gegen­wär­ti­gen Moment, zu fokus­sie­ren, anstatt sich mit der Ver­gan­gen­heit oder der Zukunft zu belas­ten. Im Hier und Jetzt zu blei­ben, wird schon von der Gestalt­the­ra­pie von Fritz Perls als the­ra­peu­tisch angesehen.

Wäh­rend dem Dating kann man viel über sich selbst ler­nen, indem man fest­stellt, was man in die­sem gegen­wär­ti­gen Moment fühlt, denkt, will oder braucht. Der gegen­wär­tige Moment ist alles, was wir jemals haben. Sich die Fülle des gegen­wär­ti­gen Augen­blicks zu erlau­ben, wäh­rend man das Date erlebt, bie­tet einen Reich­tum an Erfah­rung. Das ist ein Kon­zept, das die Figur in Hein­rich Bölls Roman Der Clown gut (Link) ausdrückt:

“Ich sammle Momente”.

Den eige­nen Instink­ten vertrauen

Dating per Video­an­ruf ver­mit­telt ein Gefühl von Unmit­tel­bar­keit. Ohne dem Umfeld eines Restau­rants, Thea­ters oder einer ande­ren Umge­bung gibt es weni­ger Ablen­kung und weni­ger externe gegen­sei­tige Dis­kus­si­ons­punkte. Alles was bleibt sind du und dein Date. Da kommt es leich­ter als im „rea­len Leben“ zu dem soge­nann­ten „Ent­hem­mungs­ef­fekt“. Ein Teil davon besagt, dass wir bei Online-Kom­mu­ni­ka­tion eher dazu nei­gen, mehr über uns selbst zu erzäh­len, als wenn wir uns von Ange­sicht zu Ange­sicht sehen wür­den). Online-Kom­mu­ni­ka­tion kann den Pro­zess der Ver­bun­den­heit und Inti­mi­tät beschleu­ni­gen. Das kann zu rascher Nähe füh­ren und ist eine Gele­gen­heit, sich mit einem hohen Grad an Ver­wund­bar­keit und Offen­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Es birgt aber auch die Gefahr, zuviel von sich preis­zu­ge­ben. Nimm dir daher einen Moment Zeit, um dich auf deine Instinkte, dein Gespür für dich selbst und deine Wün­sche und Bedürf­nisse ein­zu­stim­men, anstatt beim ers­ten Date zu schnell, zu viel von dir mit dei­nem Gesprächs­part­ner zu tei­len. Trai­nier die­ses Bauch­ge­fühl, das dich warnt, lang­sa­mer zu tre­ten, dei­nen Instinkt, der dir hilft, den Ent­hem­mungs­ef­fekt zu ver­mei­den. Online-Dating bie­tet eine wich­tige Mög­lich­keit, zur Selbst­ent­wick­lung, da es hilft, sich mit sei­nen Instink­ten zu verbinden.

Es gibt einen Satz, der die­ses Kon­zept der nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Oversha­ring schön bild­lich darstellt:

“Du kannst Zahn­pasta nicht wie­der in die Tube geben.”

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten Entwickeln

Indem wir uns auf unsere Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten bei Online- oder Tele­fon-Dates ver­las­sen müs­sen, trai­nie­ren wir sie auch gleich­zei­tig. Nor­ma­ler­weise erhal­ten und geben wir unend­lich viele non-ver­bale Hin­weise in einer Begeg­nung, die Online oder per Tele­fon weg­fal­len. Selbst bei einem Video­an­ruf zei­gen wir nor­ma­ler­weise nur Kopf und Schul­tern auf dem Bild­schirm. Das heißt, dass wir das ner­vöse Zit­tern vom Bein nicht bemer­ken oder jeg­li­che Auf­re­gung und Begeis­te­rung, die sich über die Gren­zen des Gesichts hin­aus aus­drü­cken. Wenn die non-ver­bale Kom­mu­ni­ka­tion so der­ma­ßen ein­ge­schränkt ist, lohnt es sich, an sei­ner ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­tion zu arbei­ten. Ja, es schafft Her­aus­for­de­run­gen – aber auch Chan­cen. Gele­gen­hei­ten, die eigene Kom­mu­ni­ka­tion und die Signale und Nach­rich­ten, die man von sei­nem Date erhält, zu ver­bes­sern. Chan­cen, sich für die Art und Weise zu inter­es­sie­ren, wie beide Gesprächs­part­ner kom­mu­ni­zie­ren. Es ist eine per­fekte Gele­gen­heit zur Selbst­ent­wick­lung. Mit Offen­heit und Neu­gierde maxi­miert man das poten­zi­elle per­sön­li­che Wachstum.

Auf Part­ner­su­che mit zwei Kin­dern im Gepäck

Auf Part­ner­su­che mit zwei Kin­dern im Gepäck

Dies­mal erzählt uns eine ganz liebe Kun­din, wie es ihr als Sin­gle-Mut­ter im Dating-Leben geht.

Wie ver­mut­lich bei den meis­ten Eltern gab es nach der Geburt mei­ner Kin­der erst­mal nur mich und sie, es war kein Platz für jemand ande­ren, wir drei bil­de­ten eine untrenn­bare Ein­heit. Nach­dem ich mir mit der Zeit wie­der ein paar Frei­räume geschaf­fen hatte und mich mehr wie ich selbst fühlte, merkte ich, dass mir kör­per­li­che und emo­tio­nale Nähe abging, auch wenn ich noch immer nicht wusste, wie jemand ande­rer in mei­nem Leben Platz fin­den konnte.

Ab dann folg­ten diverse Ver­su­che, Men­schen, Erfah­run­gen. One Night Stands waren der erste Ver­such den ich schnell wie­der auf­gab. Eine feste Bezie­hung ebenso, das war ein­fach zu viel, zu schnell und ich noch nicht bereit. So lan­dete ich in einer nicht-mono­ga­men, unde­fi­nier­ten Bezie­hung zu einem sehr lie­ben Men­schen, den meine Kin­der als lie­ben Freund kann­ten der manch­mal bei uns über­nach­tete, und das war auch genug. Als diese auf­grund äuße­rer Umstände zu Ende ging, ich jemand neuen ken­nen­lernte und mit ihm in einer ähn­li­chen Kon­stel­la­tion lan­dete merkte ich, dass mir das nicht mehr genug war. Für ihn kam eine feste Bezie­hung nicht in Frage, er meinte, es würde ja zwi­schen uns eigent­lich pas­sen, aber meine Lebens­si­tua­tion würde ihn einschüchtern.

Die­sen Satz hörte ich von da an regel­mä­ßig, jeder Ver­such, es mit jeman­dem ein­fach lang­sam und ent­spannt anzu­ge­hen endete in einer flüch­ti­gen Bekannt­schaft, die an der Stelle endete, an der die andere Per­son Angst bekam. Gleich­zei­tig hörte ich genau so oft das Bedau­ern, dass die Kin­der ja ent­zü­ckend wären, dass es schön wäre, dass ein­fach nur der Druck auf­grund der Situa­tion zu groß ist.

Nach einer wei­te­ren sol­chen Epi­sode beschloss ich, dass Zufalls­be­kannt­schaf­ten nicht mehr das rich­tige für mich sind, und wagte mich auf mein ers­tes Slow Dating Event, nicht ohne mei­nen bes­ten Freund als Ver­stär­kung und einer gehö­ri­gen Por­tion Herz­klop­fen. Auf diese span­nende, schöne, neue Erfah­rung beim Silent Dating folg­ten ein paar Dates mit einem inter­es­san­ten Men­schen mit dem es den­noch nicht gepasst hat, und ich besuchte wei­tere Events wann immer es gerade keine Dates oder Bezie­hungs­ver­su­che gab, ein­fach weil es jedes mal ein Erleb­nis war, weil es immer wie­der auf­re­gend war, neue Men­schen ein wenig ken­nen­zu­ler­nen mit denen man auf den ers­ten Blick keine Gemein­sam­kei­ten gese­hen hätte, und nicht zuletzt weil ich mich bei Helena immer so unheim­lich wohl­ge­fühlt habe 🙂

Zuletzt hat sich inmit­ten die­ser ver­rück­ten, her­aus­for­dern­den Zeit zum ers­ten Mal eine Bezie­hung zu einem Mann mit Kind erge­ben. Ich dachte immer, dass das für mich nicht in Frage käme, weil schon meine freie Zeit so limi­tiert ist, wie sollte das gehen, wenn beide Men­schen so gebun­den wären? Was soll ich sagen, es ging nicht nur, es passte per­fekt, das Ver­ständ­nis für kurze Nächte, Müdig­keit, aber auch die Zeit alleine beson­ders nut­zen zu wol­len war gegen­sei­tig ganz ein­fach da, diese Zeit war das Schönste was ich seit lan­gem erle­ben durfte, auch wenn sie schmerz­haft zu Ende ging.

Ich bin durch all diese Erfah­run­gen gewach­sen, ich habe mich ent­wi­ckelt, Dinge mit­neh­men kön­nen und bin dar­über sehr froh. Und jetzt stehe ich hier, mit mei­nen bei­den Kin­dern, weiß was ich will, was ich kann, aber auch was nicht mehr für mich und uns in Frage kommt, und bin jetzt wirk­lich bereit für das große, dau­er­hafte Glück – viel­leicht war­tet es ja beim nächs­ten Slow Dating Event auf mich 🙂

8 krea­tive Dating-Ideen wäh­rend Corona

8 krea­tive Dating-Ideen wäh­rend Corona

Der­zeit sind Dating-Klas­si­ker wie Kino, Lokal, Thea­ter oder Museum keine wirk­li­che Option (wobei wir auf das Auto­kino hof­fen). Durch Lock­down ent­we­der ganz unmög­lich oder, wenn geöff­net, dann mit Maske eher unsexy – wie soll man sich locker und leicht näher­kom­men und wie soll es zum lang ersehn­ten und roman­ti­schen Kuss kom­men, wenn erst ein­mal der Mund­na­sen­schutz her­un­ter­ge­ris­sen wer­den muss?!

Trotz­dem will geda­tet wer­den! Wir haben daher ein paar Ideen zusam­men­ge­tra­gen, die Dating auch unter den der­zeit schwie­ri­ge­ren Bedin­gun­gen locker und leicht machen und uns eine Pan­de­mie ver­ges­sen lassen.

  • Pick­nick: Ein Klas­si­ker. Und auch nicht beson­ders ori­gi­nell – das ist uns bewusst. Aber halt ein­fach schön. Vor allem an den vie­len ganz beson­de­ren Plät­zen in Wien. Die Him­mel­wiese im 19. Bezirk mit dem berühm­ten Baum­kreis zum Bei­spiel, der St. Mar­xer Fried­hof mit sei­nem Flie­der-Traum, der japa­ni­sche Setagaya Park (wenn auch nur auf Bän­ken geses­sen wer­den darf), der Donau­park, um nur ein paar andere Orte neben Pra­ter, Donau­in­sel oder alte Donau zu nennen.
  • Wenn wir schon in der Natur sind, warum dann nicht auch ein­fach gemein­sam Bär­lauch­pflü­cken im Pra­ter oder bei der Jubi­lä­ums­warte, Schwam­merl­su­chen im Wie­ner Wald oder gemein­sam ins Erd­beer­land? Auch da gibt viele viele Mög­lich­kei­ten in Wien und Umgebung.
  • Gemein­sa­mer Sport ver­bin­det – ihr erlebt etwas gemein­sam, seid an der fri­schen Luft und bewegt euch…was will man mehr?! Da fal­len uns ganz spon­tan gemein­sa­mes Rad­fah­ren auf der Donau­in­sel, „Yoga im Park“ oder Stand Up Paddling (Unsere Emp­feh­lung: Flo­tus) ein. Bei Ten­nis braucht man sich über den Sicher­heits­ab­stand keine Sor­gen machen 😂 Oder warum nicht ein­fach etwas ganz Neues aus­pro­bie­ren – wie ein gemein­sa­mer Aus­ritt im Prater?
  • Tiere las­sen unsere Her­zen meis­tens etwas höher­schla­gen. Ihnen ganz nahe zu kom­men geht zum Bei­spiel in einem nahe­ge­le­ge­nen Strei­chel­zoo. Es wer­den auch Wan­de­run­gen mit einem der Trend-Tiere schlecht­hin – dem Lama – ange­bo­ten, z.B. in Möd­ling, gleich im Süden von Wien.
  • Soll es ein biss­chen krea­tiv sein? Ytong-Steine kön­nen in jedem Bau­markt besorgt wer­den und las­sen sich ganz leicht mit einer leich­ten Säge und Feile bear­bei­ten. Die ent­stan­de­nen Skulp­tu­ren sind ein wun­der­ba­res Erin­ne­rungs­stück! Vor­sicht nur, der weiße Staub ist dann wirk­lich ÜBERALL! Einer­seits ein guter Grund, um danach gemein­sam baden zu gehen – ande­rer­seits könnt ihr auch gleich auf Graf­fiti aus­wei­chen – die lega­len Plätze dafür fin­det ihr bei Wie­ner­wand.
  • Wollt ihr ganz sicher gehen und eurer natür­li­chen Anzie­hung mit Adre­na­lin ein biss­chen nach­hel­fen? Dann ladet euren Augen­schein zu einer Tour durch den Würs­tel­pra­ter ein (wenn es ein biss­chen sanf­ter sein soll, reicht auch der Böh­mi­sche Pra­ter) oder besucht die Som­mer­ro­del­bahn auf der Hohen Wand Wiese. Genauso span­nend sind auch die vie­len Klet­ter­parks in Wien – wie auf der Donau­in­sel oder der Hoch­seil­klet­ter­gar­ten am Kah­len­berg, um nur zwei zu nennen.
  • Etwas für die Umwelt tun – das klingt viel­leicht nicht so sexy, aber auch beim gemein­sa­men Müll sam­meln kann man viel beim ande­ren ent­de­cken. Und natür­lich bei ande­ren Frei­wil­li­gen­ar­bei­ten!
  • Und für alle, die sich roman­tisch und mit mehr Tiefe ken­nen­ler­nen wol­len, emp­feh­len wir immer gerne (gar nicht eigen­nüt­zig natür­lich) unsere „Verliebt-in-Wien“-Tour! Aus­ge­rüs­tet mit span­nen­den Fra­gen und lie­be­vol­len Auf­ga­ben spa­ziert ihr durch Wien und lernt dabei euch, eure Träume und Wün­sche, sowie die Stadt bes­ser kennen!

Dating Story: Alles zu sei­ner Zeit oder dop­pelt gematcht hält besser

Alles zu
sei­ner Zeit
oder dop­pelt gematcht hält besser

Diese Dating-Story erstreckt sich über zwei Events — daher auch über zwei Blog­ar­ti­kel 🙂 Lest hier im zwei­ten Teil, wie Monja ein uner­war­te­tes Wie­der­se­hen hatte.

Der zweite Teil der Geschichte spielt nicht ganz ein Jahr spä­ter, im April 2020. In Sachen Dating hatte sich bei mir in der Zwi­schen­zeit viel getan. Tref­fen mit Typen, bei denen weder Name, Alter oder Bezie­hungs­sta­tus mit dem Pro­fil über­ein­stimm­ten, mit Mans­p­lai­nern, die es schaff­ten, sich in den ers­ten 5 Minu­ten ins Aus zu kata­pul­tie­ren („Was, du schwimmst auch gerne? Ich kann dir gern mal ein paar Tech­ni­ken bei­brin­gen“) und es gab natür­lich auch super­nette Män­ner, bei denen sich aber die nötige Lei­den­schaft dann doch nicht ein­stellte. In Summe über­wo­gen jedoch die nega­ti­ven Erfah­run­gen. Ver­ständ­lich also, dass ich Anfang des Jah­res etwas Dating-müde gewor­den war. Mir kam das Social-Distancing also gerade recht, um zur Ruhe zu kom­men und mich auf mich selbst zu kon­zen­trie­ren. Um das mit einem sym­bo­li­schen Akt zu unter­strei­chen, warf ich meine Packung Instant­kaf­fee, die ich nur für Über­nach­tungs­gäste auf­ge­ho­ben hatte, in den Müll und ver­kaufte mein zwei­tes Kis­sen auf willhaben.

Irgend­wann hatte aber selbst ich genug Fotos ein­ge­klebt, alte A‑Team Fol­gen geschaut und Möbel repa­riert. Ich sehnte mich danach, neue Leute ken­nen­zu­ler­nen und ein­fach ein biss­chen Abwechs­lung zu erle­ben. Und so kam es, dass ich eines Tages wie­der eine Slow­da­ting Wer­bung bekam — die­ses Mal für einen online Spie­le­abend — und mich noch für den­sel­ben Abend anmeldete.

Mit einem Glas Rot­wein machte ich mich dann für einen gemüt­li­chen Abend bereit. Und dann, gleich zu Beginn, als man alle Teil­neh­mer sehen konnte, kam die große Über­ra­schung: Auch Alex war wie­der dabei! Mein ers­ter Gedanke war „Fuck, wor­über soll ich mich 15 Minu­ten lang mit einer Per­son unter­hal­ten, wenn man sich gegen­sei­tig nicht span­nend genug für ein zwei­tes Date hielt?“ Ich fühlte mich ein biss­chen wie damals, als ich den Leh­rer, bei dem ich eigent­lich zu genau dem Zeit­punkt Geschichte gehabt hätte, im Schwimm­bad begeg­net war. Par­al­lel zu den ers­ten Spiel­run­den über­legte ich, wie ich ins Gespräch ein­stei­gen sollte.  Ein scherz­haf­tes „Satz mit X“? Oder sollte ich erklä­ren, dass ich damals eine so stres­sige Phase hatte und mich des­halb nicht mehr gemel­det habe? Und über­haupt, wie hoch ste­hen die Chan­cen, dass er sich nicht mehr an mich erin­nert? Natür­lich ist auch hier Der Teu­fel ist ein sadis­ti­sches Eich­hörn­chen und wir wur­den uns als aller­letz­tes zuge­schal­tet. Zumin­dest hatte zu dem Zeit­punkt schon der Wein seine Wir­kung ent­fal­tet. Das Gespräch ver­lief dann aber doch ganz anders als erwar­tet. Denn bevor ich irgend­et­was sagen konnte, sagte er ziem­lich viel: Er hatte erst vor kur­zem wie­der an mich gedacht und dabei bereut, sich nicht mehr gemel­det zu haben. Es sei damals nicht der rich­tige Zeit­punkt gewe­sen. Und ob wir nicht mal tele­fo­nie­ren wol­len. Ich war ziem­lich über­rascht und etwas über­rum­pelt, aber es sprach ja nichts dage­gen, weil ich unser ers­tes Date nur ange­nehm in Erin­ne­rung hatte.

Ich weiß noch, dass ich vor dem ers­ten Tele­fo­nat rich­tig schlechte Laune hatte und unmo­ti­viert war. Das Gespräch war aber dann nicht nur super­wit­zig son­dern auch tief­ge­hend und beim Auf­le­gen dachte ich mir noch “das war echt eine gute Zeit”. Auf das zweite Tele­fo­nat freute ich mich schon rich­tig. Danach ver­ab­re­de­ten wir uns — Über­ra­schung — zu einem Spaziergang.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es für mich begann, mehr zu wer­den. Beim 2.  Spa­zier­gang fragte ich roman­tisch „wol­len wir uns viel­leicht mal küs­sen?“. Er wollte und spä­tes­tens dann war es bei mir ziem­lich klar. Mit Alex war so vie­les so anders. Er schrieb mir ein­fach, wenn er ein Tref­fen schön fand (und auch sonst). Er war von Anfang an auf­merk­sam und brachte mich stän­dig zum Lachen. Er war auch seit lan­gem der erste, bei dem ich mich nach einer gemein­sa­men Nacht auch auf ein gemein­sa­mes Früh­stück freute.

Natür­lich war auch das gesamte Ken­nen­ler­nen wegen des Lock­downs sehr spe­zi­ell. Keine typi­schen Restau­rant­da­tes, kein gemein­sa­mes Fei­ern (bis heute kennt er mein Party-Ich noch nicht) und auch den Freun­des­kreis des ande­ren konnte man nur begrenzt ken­nen ler­nen. Aber es hatte auch sein Gutes, da man sich so ganz auf­ein­an­der kon­zen­trie­ren konnte.

Jetzt sind wir seit etwa 10 Mona­ten zusam­men. Frü­her hätte ich nie geglaubt, dass ich auf einem Datin­ge­vent tat­säch­lich jeman­den ken­nen ler­nen könnte. Heute weiß ich, dass es geht, aber es braucht eben manch­mal seine Zeit.

Foto­credits: Joa­chim Dobler

Dating Story: Wie mir beim ers­ten Date die Worte wegblieben

Wie mir beim ers­ten Date die Worte wegblieben

Diese Dating-Story erstreckt sich über zwei Events — daher auch über zwei Blog­ar­ti­kel 🙂 Lest hier im ers­ten Teil, wie Monja ihr ers­tes Event bei uns erlebt hat.

Es war wie­der ein­mal so weit. Erst in der Woche zuvor hatte ich mei­ner Arbeits­kol­le­gin Nadja eupho­risch von Julien und den vier groß­ar­ti­gen Dates mit ihm erzählt. Doch auf ein­mal blie­ben meine Whats­apps unbe­ant­wor­tet und ich musste mir ein­ge­ste­hen, dass ich wohl vor­erst doch nicht mit ihm bei Son­nen­un­ter­gang durch Mont­pel­lier fla­nie­ren würde. Ehr­lich gesagt weiß ich aber nicht, was schlim­mer ist: das Ghos­ting an sich oder die obli­ga­to­ri­sche Ver­kupp­lungs­ak­tio­nen von Nadja, die auf jede mei­ner geschei­ter­ten Roman­zen folgt. Tat­säch­lich fühle ich mich ihret­we­gen jedes Mal in eine Szene aus Harry und Sally ver­setzt. Nein, nicht die „Ich-will-genau-das-was-sie-hatte“-Szene, son­dern die, in der Car­rie Fisher ihre frisch getrennte Freun­din „trös­tet“, indem sie einen Kar­tei­kas­ten zückt, gefüllt mit poten­ti­el­len Mis­ter Rights. Nur hat Nadja keine Kar­tei­kar­ten.  Wir haben schließ­lich nicht mehr 1987 und es würde sich auch nicht loh­nen. Denn schnell kamen wir zur Erkennt­nis, dass der ein­zige Sin­gle-Mann, den sie kennt, um die 20 Jahre älter ist als wir sind. Sie ließ aber nicht locker. „Irgendwo in Wien muss man doch Män­ner ken­nen­ler­nen kön­nen. Was ist denn mit dei­nem Jiu-Jitsu-Ver­ein? Und über­haupt, was hast du eigent­lich gegen Dating-Apps?“.  Tat­säch­lich ist es mit Dating-Apps und mir sind so eine Sache. Ich bin näm­lich weder durch Bauch­mus­keln noch durch Glo­be­trot­ter-Geprahle zu beein­dru­cken (hat deine Greta immer Pause?). Zudem fällt es mir als Recht­schreib­pe­dan­tin ziem­lich schwer, Män­nern eine Chance zu geben, die sich als „empha­tisch“ bezeich­nen und die „Nicht Rau­che­rin­nen“ suchen.

Unser Gespräch ging jeden­falls ewig so wei­ter. Ich weiß auch nicht mehr wie genau es dazu kam, aber es endete mit einer Anmel­dung beim Silent Dating. Ich hatte schon öfter Anzei­gen davon gese­hen und die Idee klang für mich immer ganz span­nend. Wie der Name schon sagt, schaut man sich dabei 90 Sekun­den lang stumm in die Augen. Dadurch fällt fades Geplän­kel wie „Und, was sind so deine Hob­bies?“ (lass mich raten: Sport, Rei­sen und Foto­gra­fie­ren) erst ein­mal weg. Aller­dings wäre ich von selbst nie auf die Idee gekom­men, mich anzu­mel­den. Ich glaube, ich habe mich auch nur aus purer Resi­gna­tion von Nadja dazu über­re­den las­sen, denn nach der noch fri­schen Ent­täu­schung war meine Moti­va­tion, jemand Neues ken­nen­zu­ler­nen doch eher im Kel­ler.  Obwohl, etwas Neu­gier war auch dabei und so ließ ich mich auf das Ganze ein.

Am Mor­gen des Events recher­chierte ich noch schnell auf der Web­site über even­tu­ell vor­han­dene Dress­codes. Es gab kei­nen und so ent­schied ich mich für Jeans und eine Bluse, die um ein My schi­cker war als was ich nor­ma­ler­weise trage. Natür­lich musste ich dann auf der Arbeit fest­stel­len, dass Nadja spon­tan krank gewor­den war. Wenn es ein­mal läuft…. Aber das Ticket war ja schon bezahlt und so frischte ich mir am Abend noch kurz die Wim­pern­tu­sche auf und ging eben alleine hin. Als ich dort ankam, war ich erleich­tert, dass alles mega­ent­spannt zuging. Nach einem Glas Pro­secco ging es auch schon mit Auf­wärm­spie­len los. Ohne zu spre­chen ver­steht sich.

Nach einer Pause begann dann das eigent­li­che High­light: Das Eye­ga­zing. Beglei­tet von rühr­se­li­ger Instru­men­tal­mu­sik wech­selte man alle 90 Sekun­den den Tisch — und schaute sich an. Zuge­ge­ben: Die ers­ten zwei Run­den waren gewöh­nungs­be­dürf­tig, aber dann viel es mir immer leich­ter, den Blick­kon­takt zu hal­ten. Posi­tiv in Erin­ne­rung geblie­ben sind mir dabei beson­ders drei Teil­neh­mer. Nr. 5, Mar­tin, der eine enorme Ruhe aus­strahlte, dann Nr. 10, Alex, der zwi­schen­durch immer wie­der lachen musste und auch optisch mein Fall war und Nr. 12. Sei­nen Namen weiß ich nicht mehr, aber seine Brille hat mir gefallen.

Nach dem Event war ich in Hoch­stim­mung. Nicht weil ich allzu große Hoff­nun­gen hatte, der Liebe mei­nes Lebens begeg­net zu sein, son­dern weil es ins­ge­samt ein urschö­ner und beson­de­rer Abend war.

Zwei Tage spä­ter wurde man dann über die Matches benach­rich­tigt. Noch bevor ich die Mail öff­nete, kam die Nach­richt von Alex. Er bedankte sich für das Match und kurze Zeit spä­ter hat­ten wir eine Ver­ab­re­dung zum Eis essen ausgemacht.

An das Date selbst kann ich mich noch gut erin­nern. Wenn ich mir heute aller­dings die Sprach­nach­richt anhöre, die ich danach mei­ner beste Freun­din geschickt habe, wird ziem­lich schnell klar, warum dar­aus nichts wer­den konnte:  In der 11-minü­ti­gen Nach­richt (das ist gar nichts, Freunde) ging es erst ein­mal 2 Minu­ten um eine bevor­ste­hende Reise, dann folg­ten für 5 Minu­ten Mut­ma­ßun­gen, was das neue Pro­fil­foto von Julien wohl zu bedeu­ten habe. Eine Minute lang ließ ich mich dar­über aus, dass alle Män­ner feige sind, bevor ich in den letz­ten 3 Minu­ten vom Datin­ge­vent zu spre­chen kam. Das Date selbst war in etwa 50 Sekun­den erzählt. Es war ein schö­ner Nach­mit­tag, wir hat­ten uns viel zu erzäh­len, bla bla.

„Und, wirst du dich wie­der mit ihm treffen?“

„Grü­bel-Emoji. Ich weiß nicht.“

Nor­ma­ler­weise bin ich immer für ein zwei­tes Date und ergreife auch gerne die Initia­tive. Aber die­ses Mal zögerte ich. „Falls er sich noch mal mel­det, dann viel­leicht schon“.

Er tat es nicht. Aber ehr­lich gesagt war ich in den dar­auf­fol­gen­den Wochen ziem­lich beschäf­tigt und dachte auch nicht mehr daran. Heute weiß, dass ich selbst ein­fach noch nicht bereit war.

Und das war es dann…

für‘s Erste.  Auf die Gefahr hin zu spoi­lern: zu Ende ist die Geschichte noch nicht. Denn wie sich her­aus­stel­len sollte, war es auch für ihn damals ein­fach nicht der rich­tige Zeit­punkt gewesen.

Wie COVID unser Dating-Leben ver­än­dert hat

Wie COVID unser
Dating-Leben
ver­än­dert hat

Die Pan­de­mie beein­flusst jeden Aspekt unse­res Lebens und Dating ist hier­bei keine Aus­nahme. Man­che Paare haben näher zuein­an­der gefun­den, bei ande­ren wurde die Sin­gle-Quote erhöht wäh­rend sich Sin­gles Gedan­ken über Lock­down-Part­ne­rIn­nen-Mög­lich­kei­ten gemacht haben. Dating heute ist nicht mehr das­selbe wie es noch vor einem Jahr war – aber was hat sich durch COVID verändert?

Lang­sa­mes Kennenlernen

Der viel genutzte Neu­jah­res­vor­satz, ein­mal lang­sa­mer zu schal­ten, wurde mit COVID in bru­ta­ler Geschwin­dig­keit Rea­li­tät. Ein Fuß am Brems­pe­dal und der andere am inner­li­chen Gas, um schnell jeman­den für den nächs­ten Lock­down zu fin­den. Das Ergeb­nis: Dating, aber lang­sam. Schnelle Tref­fen sind lan­ger digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­tion gewi­chen. Jeder per­sön­li­che Kon­takt unter­liegt einer vor­he­ri­gen Risi­ko­ab­schät­zung. Um ein Risiko ein­zu­ge­hen, bedarf es der Aus­sicht eines ent­spre­chend hohen Gewin­nes. Daher braucht man Infor­ma­tio­nen. Im Dating­kon­text lässt sich die­ser „Gewinn“ umso bes­ser vor­her­sa­gen, je mehr man schon mit­ein­an­der geschrie­ben oder tele­fo­niert hat. Die­ses „Scree­ning“ hat durch COVID eine sol­che Bedeu­tung bekom­men, dass sich das erste Tref­fen wie ein rich­tig gro­ßer Schritt anfühlt.

Der Babye­le­phant

Die Pan­de­mie hat uns von den Men­schen weg­ge­drängt, im phy­si­schen Sinne. Dating ohne Aus­sicht auf kör­per­li­che Nähe sor­tiert schon mal die­je­ni­gen aus, denen es nur darum geht. Aller­dings sind die klei­nen, kaum merk­ba­ren Berüh­run­gen ein wich­ti­ger Teil der non­ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­tion (und sor­gen für Span­nung beim Flir­ten). Die Nähe, die sonst über die gerin­ger wer­dende phy­si­sche Distanz her­ge­stellt wer­den kann, muss nun über die kom­mu­ni­ka­tive Ebene ihren Weg fin­den. Wie lässt sich diese Inti­mi­tät her­stel­len? Über tie­fer­ge­hende Gesprächs­the­men. Es gibt einige Fra­ge­kar­ten auf dem Markt, die dabei der ideale Hel­fer sind. Wir emp­feh­len: „{THE AND}“, „We’re not really stran­gers“ und „deeper con­nec­tion“. Einen Fra­gen­ka­ta­log von uns mit jeweils 10 ver­schie­de­nen tie­fer­ge­hen­den Fra­gen gibt es hier zum Down­load: Fra­gen­ka­ta­log A, Fra­gen­ka­ta­log B oder die 36 Fra­gen von Arthur Aron.

Neue Arten des Kennenlernens

Die Ein­schrän­kun­gen durch die Pan­de­mie zwin­gen uns dazu, krea­ti­ver zu wer­den. Was lässt sich online machen? Wie kann man Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen, ohne ein zu hohes Risiko ein­zu­ge­hen? Die meis­ten Leute sind wahr­schein­lich noch nie so oft spa­zie­ren gegan­gen bei einem Tref­fen wie je zuvor (eine wesent­lich gesün­dere Alter­na­tive zum Klas­si­ker „in einer Bar tref­fen“) oder haben ihr Date in einer Pyja­ma­hose getrof­fen (die gemüt­li­che Seite des online Ken­nen­ler­nens). Ideen für Online-Tref­fen fin­det ihr hier: 14 Ideen für ein vir­tu­el­les Date

Her­aus­for­de­rung zu Beginn

Frü­her war die Lokal­wahl noch die schwerste Abspra­che vor einem Date, heute sind es die The­men rund um Abstand, Maske, Test. Das sind durch­aus schwie­rige The­men, zu denen wohl mitt­ler­weile jede/r seine eige­nen Ansich­ten hat. Unab­hän­gig davon ob man von die­sel­ben oder unter­schied­li­che Ansich­ten ver­tritt, wenn man es schafft, sich auf einen gemein­sa­men Nen­ner zu eini­gen, kann man das durch­aus als posi­ti­ves Zei­chen sehen. Eine andere Her­aus­for­de­rung steckt in dem Tref­fen selbst: Wenn wir unser Date als mög­li­che Gefah­ren­quelle betrach­ten, dann hat das unbe­wusst auch Aus­wir­kun­gen dar­auf, wie wir ein­an­der wahr­neh­men. Wir sind weni­ger offen und redu­zie­ren unse­ren Augen­kon­takt. Bereits 2009 zeigte eine Stu­die, dass je schwä­cher wir uns vor Krank­hei­ten geschützt füh­len, umso weni­ger wir uns bei einem Date von unse­rem Gegen­über ange­zo­gen füh­len. Umge­kehrt wir­ken wir auch distan­ziert und unfreund­lich ande­ren gegen­über.[1]

Bezie­hungs­ge­sprä­che

Die Frage wen man sonst noch so trifft, hatte schnell mal einen Hauch von Eifer­sucht. Durch COVID ist sie schnell nor­mal gewor­den, um fest­zu­stel­len, ob man mit sei­nem per­sön­li­chen COVID-Kon­zept zusam­men­passt. Es herrscht mehr Druck, klä­rende Bezie­hungs­ge­sprä­che zu füh­ren. „Zu mir oder zu dir?“ wurde wäh­rend dem ers­ten Lock­down die Frage, wo man sich wäh­rend dem Lock­down ein­nis­tet. Bezie­hungs­the­men, die sonst erst lang­sam Schritt für Schritt geklärt wer­den, kön­nen durch COVID schwe­rer hin­aus­ge­zö­gert wer­den. Gleich­zei­tig bie­ten diese Gesprä­che auch die Chance, die Bezie­hung schnel­ler voranzubringen.

Auf sich selbst konzentrieren

Die Pan­de­mie hat uns dazu gebracht, uns mehr mit uns selbst zu beschäf­ti­gen. Was ver­mis­sen wir am meis­ten? Was brau­chen wir wirk­lich, wenn alle Ablen­kun­gen weg­fal­len? Diese Selbst­re­fle­xion kann die Rück­kehr ins Dating-Leben rei­cher und inter­es­san­ter gestal­ten, da uns mög­li­cher­weise bes­ser bewusst­wird, wonach wir suchen. In der Folge kön­nen wir dies auch kla­rer kom­mu­ni­zie­ren und schät­zen die ein­zel­nen Tref­fen mehr.

Die COVID-19-Pan­de­mie hat das Dating-Leben defi­ni­tiv ver­än­dert. Es bleibt abzu­war­ten, wie sich diese Ver­än­de­run­gen ent­wi­ckeln wer­den, wenn sich die glo­bale Gesund­heits­si­tua­tion ändert. Einige Dinge blei­ben ver­mut­lich, zB haben Online-Dates durch­aus ihre Vor­züge. Aber wir kön­nen es kaum mehr erwar­ten bis wir wie­der ohne Abstand daten können 😉

Quel­len

[1] Les­ley A. Dun­cana,*, Mark Schal­lera, Jus­tin H. Park, Per­cei­ved vul­nera­bi­lity to dise­ase: Deve­lo­p­ment and vali­da­tion of a 15-item self-report instru­ment, Uni­ver­sity of Bri­tish Colum­bia: 2009. https://www2.psych.ubc.ca/~schaller/DuncanSchallerPark2009.pdf