Helena

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Über Helena

Die Themen rund um Liebe, Beziehung und alles zwischenmenschliche sind nicht nur eine berufliche Leidenschaft, sondern auch eine private. Daher stapelt sich schon das Bücherregal. Erfahre mehr über die Gründerin von Slow Dating Events Vienna auf unserer Über uns Seite.

Sprich mich an! Über unser Tages­se­mi­nar

Sprich mich an! Unser
Tages­se­mi­nar

Ein Tanz an der Grenze der Kom­fort­zone – eine der Teil­neh­me­rin­nen an unse­rem ers­ten Tages­se­mi­nar gibt Ein­bli­cke in einen auf­re­gen­den und ein­zig­ar­ti­gen Tag.

Sams­tag, 10:0 Uhr in der Früh. Noch ein biss­chen ver­schla­fen und müde, stol­pere ich zu der klei­nen Gruppe dazu, die im Burg­gar­ten am Boden in einem Kreis sitzt. Gemüt­lich auf Pick­nick­de­cken, mit Abstand, mit Sitz­pols­tern, mit von Till und Helena bereit geleg­ten Scho­ko­rie­geln (Danke! 😊). Wir, das sind neben Till und Helena, sechs neu­gie­rige, auf­ge­regte und noch etwas schüch­terne Semi­nar­teil­neh­mer.

Doch schon inner­halb kür­zes­ter Zeit lockert sich die Stim­mung. Die Übung zum Ken­nen­ler­nen erreicht ganz unver­krampft und schnell eine unge­wohnte Tiefe. Inner­halb weni­ger Minu­ten fühle ich mich den bis­her unbe­kann­ten Mit-Teil­neh­mern ver­traut ver­bun­den und meine mor­gend­li­che Träg­heit ver­fliegt. Was unser Ziel für den heu­ti­gen Tag ist, fragt Till. Ich bin mir nicht ganz sicher, ich will mich ein­fach aus­pro­bie­ren, meine Gren­zen aus­tes­ten, mich selbst aus mei­ner Kom­fort­zone schub­sen. Dafür brau­che ich Input und dabei möchte ich beglei­tet wer­den, von Per­so­nen, die gerade das­selbe erle­ben und mit denen ich mich dann aus­tau­schen kann.

Der erste Input folgt auch sofort. In 2‑er Teams sol­len wir her­um­ge­hen und Geschich­ten sam­meln. Was sich leicht anhört, wird zur stra­te­gi­schen Auf­gabe: Wen spricht man an, wie spricht man an, wann spricht man an und was spricht man an?

Wir schei­tern und unter­stüt­zen uns, wir sind erfolg­reich und beju­beln uns – erst im Klei­nen, dann in der gro­ßen Runde.

Gleich anschlie­ßend die nächste Auf­gabe. Wie­der geht es los und wir zie­hen unsere Kreise. Wie­der ist man­ches ein­fa­cher als erwar­tet. Wie­der komme ich drauf, dass man man­che Dinge nicht zer­den­ken sollte, son­dern ein­fach tun muss!

Die anschlie­ßende Mit­tags­pause tut gut. Nach der gan­zen Auf­re­gung, dem Balan­cie­ren an den eige­nen Gren­zen, den Momen­ten des Frusts, dem neu Moti­vie­ren, den anschlie­ßen­den vie­len freu­di­gen Begeg­nun­gen mit Frem­den bin ich erschöpft, aber glück­lich.

Der Nach­mit­tag: Kurze Schnapp­at­mung, als ich höre, wel­che Auf­ga­ben zur Wahl ste­hen. Zwar erschei­nen mir man­che extrem leicht, fast ein biss­chen lang­wei­lig, ein oder zwei ver­set­zen mich aller­dings nur schon bei der Vor­stel­lung in Höchst-Stress. Ich wähle daher eine mit­tel­schwere aus und lasse mich dafür blind in der Stadt her­um­füh­ren. Erstaun­li­cher­weise sind es dabei uner­war­tete Dinge, die mich for­dern: Wie das Gespräch mit der Frau am Lau­fen zu hal­ten, die mich eine gefühlte Ewig­keit durch die Stadt gelei­tet. Das Aus­ge­lie­fert­sein ist da die gerin­gere Her­aus­for­de­rung.

Anschlie­ßend ist noch etwas Zeit. Und da ich mich in mei­ner Klein­gruppe, wir sind zufäl­lig zu viert, sehr wohl fühle, traue ich mich auch noch an mei­nen „End­geg­ner“ – die Auf­gabe, die mich nur beim Hören schon in Angst und Schre­cken ver­setzt hat: Das Besich­ti­gen einer Suite eines Luxus­ho­tels. Und das in den aus­ge­latsch­ten, dre­cki­gen und kaput­ten Schu­hen die ich trage! Aber… es ist gar nicht schlimm! Obwohl ich auf­ge­regt und ner­vös bin, wer­den wir freund­lich her­um­ge­führt und ich frage mich, warum ich über­haupt so viel Respekt davor hatte…

Am Ende des Tages sind wir alle extrem auf­ge­kratzt. Man­che eupho­ri­siert, man­che ein biss­chen frus­triert, alle haben wir viel durch­ge­macht und viel erlebt. Durch den stän­di­gen Aus­tausch nach jeder Auf­gabe und den Grup­pen-Übun­gen dazwi­schen, sind wir zusam­men­ge­wach­sen und wol­len uns noch nicht tren­nen. So wenig, dass wir als Team noch auf ein Getränk gehen und damit die posi­tive, respekt­volle, ehr­li­che und offene Stim­mung des Tages noch ein biss­chen in den Abend zie­hen…

© Bild Hea­der: Wien­Tou­ris­mus / Peter Rigaud

Die Zeit vor einem Video/Audio Date

Die Zeit

vor einem

Video/Audio

Date

„Wie bereite ich mich auf mein Online Date vor?“ Immer häu­fi­ger sind wir in Zei­ten von Corona die­ser Frage gegen­über­ge­stellt. Viele mögen sich in diese Erfah­rung rein­ge­drängt füh­len, aber ein Skype Date oder der­glei­chen hat auch durch­aus seine Vor­züge.

Oft sind es prak­ti­sche Gründe, die zu einem Video/Audio Date füh­ren: Man „tes­tet“ gleich mal wie sehr sich ein Tref­fen lohnt, oder man wohnt wei­ter ent­fernt, bzw. man fin­det keine Zeit für ein Tref­fen oder schließ­lich die Haupt­mo­ti­va­tion in die­sen Corona-Zei­ten: Man sollte die Woh­nung nicht ver­las­sen. Abseits von den prak­ti­schen Aspek­ten, kann es auch ein­fach total inter­es­sant sein, jeman­den so stück­chen­weise ken­nen­zu­ler­nen. Zuerst ein Audio Call: Nur die Stimme und das was gesagt wird, ohne Ablen­kung. Wenn man sich dann schließ­lich trifft, hat man vorab schon eine Ver­traut­heit erschaf­fen, die sonst nicht exis­tiert hätte. Aber wie berei­tet man sich nun auf ein Video/Audio Date vor? Hier haben wir ein paar Tipps für euch gesam­melt:

Macht euch eine
genaue Uhr­zeit aus

Da man ja sowieso daheim ist, ist es ver­lo­ckend ein­fach nur „am Abend“ zu sagen. Aber wenn man keine genaue Uhr­zeit hat, kann das eine/n von bei­den (oder sogar beide) in eine unan­ge­nehme War­te­po­si­tion brin­gen und das Gefühl aus­lö­sen, man müsse all­zeit bereit sein, vor allem wenn man etwas ner­vös ist.

Nehmt euch Zeit

Ver­sucht euer Date nicht irgend­wie noch rein­zu­quet­schen. Ers­tens, seid ihr so ent­spann­ter und zwei­tens, wer weiß wie es läuft? Ein Tele­fon­date von mir hat ein­mal damit geen­det, dass wir acht Stun­den lang die Nacht durch­t­e­le­fo­niert haben. Da wir uns am sel­ben Tag erst ken­nen­ge­lernt hat­ten, kam das ziem­lich über­ra­schend.

Seid tech­nisch
up to date

Du setzt dich hin, fühlst dich bereit für das Date und dann: Kein Akku mehr. Um sol­che Frus­tra­tio­nen zu ver­mei­den, achte dar­auf, dass alles auf­ge­la­den ist bzw. Lade­ka­bel in der Nähe sind. Mach dich außer­dem mit der Platt­form, die ihr nut­zen wer­det, ver­traut. Bei Zoom bei­spiels­weise muss vor­her das Pro­gramm instal­liert wer­den, das nor­ma­ler­weise eine Sache von zwei Klicks ist, aber falls es zu Pro­ble­men wie Berech­ti­gun­gen kommt, dann hast du noch genug Zeit, um diese zu lösen. Ein Klas­si­ker sind auch die Berech­ti­gun­gen von Mikro­fon und Web­cam: Wenn ihr gerade nicht fin­det, wo man die Berech­ti­gun­gen ertei­len kann, dann könnt ihr auch auf das Handy wech­seln, dort ist es nor­ma­ler­weise auto­ma­tisch. Wie gut ist eure Inter­net­ver­bin­dung? Es ist unglaub­lich ner­vig, wenn man nur jedes zweite Wort sei­nes Gegen­übers ver­steht. Um sicher zu gehen, könnt ihr den Abstand zu eurem Modem klein hal­ten oder ein Netz­werk­ka­bel bereit­hal­ten, um eine direkte Ver­bin­dung zwi­schem Modem und Lap­top her­zu­stel­len.

Sucht euch einen
guten Platz

Die nächs­ten Punkte sind zwar selbst­re­dend, aber manch­mal ver­gisst man gerade auf das Offen­sicht­lichste. Sucht euch einen ruhi­gen und beque­men Platz, an dem ihr nicht gestört wer­det und auch län­ger gemüt­lich sit­zen könnt. Ähn­li­ches gilt auch für euren Lap­top: Eine eben­mä­ßige Unter­lage, so dass die Lüf­tun­gen gut frei sind.

Sobald eine Kamera auf euch gerich­tet ist, wird Licht immer ein gro­ßes Thema. Stim­mungs­voll gedimm­tes Licht führt zu einem sehr dunk­len Bild. Im Gegen­satz dazu, kann eine direkt anstrah­lende Lampe zu über­be­lich­te­ten wei­ßen Fle­cken füh­ren. Ist das Licht direkt hin­ter euch posi­tio­niert, dann erkennt man euch schwer. Bes­ten­falls kann man euch halb­wegs gut erken­nen, aber es muss jetzt auch keine Hol­ly­wood-Belich­tung wer­den 😉

Fin­det einen
guten Bild­aus­schnitt

Bei Video­calls sucht euch eine Posi­tion, in der ihr euch optisch wohl­fühlt (Dop­pel­kinn kann schnell mal ent­ste­hen). Ach­tet auch dar­auf, ob im Hin­ter­grund etwas sicht­bar ist, das ihr noch nicht preis­ge­ben wollt.

Falls ihr euer Gespräch inkl. Video mit eurem Handy führt, dann sucht euch einen guten Platz, um das Handy abzu­stel­len. Wenn ihr es wäh­rend der gesam­ten Zeit in der Hand hal­tet, dann bekommt ihr einer­seits einen Ten­nis­arm und ande­rer­seits ist das Resul­tat auf der gegen­über­lie­gen­den Seite wahr­schein­lich ein ziem­lich wacke­li­ges Bild.

Wählt bewusst
eure Klei­dung

Nicht immer ist das meh­rere Tage getra­gene Homie-Out­fit auch gleich­zei­tig das Out­fit, mit dem wir uns prä­sen­tie­ren möch­ten. Umge­kehrt kann es auch sehr auf­ge­setzt wir­ken, wenn man so aus­sieht als würde man gerade in die Oper gehen. Wie immer gilt: Macht das, was sich für euch gut anfühlt. Bringt ihr euch in gute Stim­mung, wenn ihr viel Vor­be­rei­tungs­zeit im Bade­zim­mer ver­bringt? Go for it! Fin­det ihr es authen­tisch, wenn euer Gegen­über euch gleich im Schlab­be­r­out­fit ken­nen­lernt? Dann her damit.

Macht gute Laune

Lasst es euch vor dem Online Date noch gut gehen – was auch immer das für euch bedeu­tet. Noch­mal zum Lieb­lings­lied abtan­zen, ein ent­span­nen­des Bad neh­men, gemüt­lich essen (Hun­ger kann ganz schön ablen­kend sein 😀 Neben dem Hun­ger sollte man auch den Durst beden­ken (oder zumin­dest einen tro­cke­nen Hals): Stellt euch etwas zum Trin­ken bereit. Neben dem Glas Was­ser auch etwas für den Genuss 😉

Stay safe
and have fun

Der Sicher­heits­aspekt soll nicht uner­wähnt blei­ben: Gebt nicht zu schnell eure per­sön­li­chen Daten preis und behal­tet immer im Hin­ter­kopf, dass es sich viel­leicht mal so anfüh­len mag, als wür­det ihr ein­an­der gegen­über­sit­zen, aber es ist immer noch eine Video­über­tra­gung. Tech­nisch ist es zum Bei­spiel sehr ein­fach, Screen­shots zu machen. Daher teilt auch über Video immer nur das, bei dem ihr euch sicher seid. Ich möchte euch auf kei­nen Fall ein mul­mi­ges Gefühl berei­ten, aber ich finde es wich­tig, dass man sich die­ser Dinge bewusst ist, um spä­ter nichts zu bereuen. Bedenkt auch, dass ihr jeder­zeit das Gespräch been­den könnt, wenn ihr euch unwohl fühlt.

Als Abschluss­worte bleibt nur noch zu sagen: Habt Spaß! Ein Online-Date kann mehr als nur eine nette Alter­na­tive zum rea­len Tref­fen sein. Durch den Online-Fak­tor könnt ihr ganz neue Dinge aus­pro­bie­ren, die sonst schwe­rer mög­lich sind, oder bei denen ihr euch nicht wohl­füh­len wür­det (zB blind ken­nen­ler­nen). Lasst euch von unse­rem Blog­ar­ti­kel „Ideen für ein Online-Date“ inspi­rie­ren, was alles mög­lich ist. Wir wün­schen euch eine schöne Zeit 🙂

Dating trotz Corona?

Dating

trotz

Corona?

Nie­mals hät­ten wir gedacht, dass unser Name so sehr Rea­li­tät wer­den würde – in Zei­ten von Corona wird Slow Dating gerade ziem­lich all­täg­lich. Wenn der gan­zen Welt eine Pause auf­er­legt wurde, wird dann auch das Dating-Leben still­ge­legt?

Das Dating-Leben erfährt defi­nitv eine Ver­än­de­rung – selbst auf-erlegte Regeln, wie „wenig chat­ten, schnell tref­fen“, müs­sen über-arbei­tet wer­den und viel­zi­tierte Regeln, wie „Kein Sex beim ers­ten Date“, sind nun keine Frage der per­sön­li­chen Ein­stel­lung mehr. Statt­des­sen ist „Social Distancing“ der Leit­spruch der Stunde. Das Befürf­nis nach sozia­lem Kon­takt lässt sich aber nicht so ein­fach ab-schal­ten. 86 % unse­rer Kun­dIn­nen möch­ten laut unse­rer Umfrage auch wäh­rend den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen (oder gerade we-gen?) neue Leute ken­nen­ler­nen. Der ein­zig mach­bare Weg liegt auf der Hand: Face-to-Face wird zu Face­Time-to-Face­Time. Die Tech-nik macht es mög­lich. Dadurch wird die Unter­schei­dung viel kla­rer: „Phy­si­cal Distancing“ bedeu­tet nicht gleich „Social Distancing“.

Vir­tu­el­les
Slow Dating?

Das, was für viele und auch für uns als Not­lö­sung emp­fun­den wurde, könnte aber gleich­zei­tig viele Chan­cen ber­gen. Vor allem emo­tio­nale Nähe bekommt nun viele Gele­gen­hei­ten, sich lang­sam zu ent­wi­ckeln, da sehr viel Ablen­kung weg­fällt. In ein paar Tagen hät­ten unter ande­ren Umstän­den unsere „Blind Date in the Dark“-Events statt­ge­fun­den. Der Fokus liegt auf Ken­nen­ler­nen in abso-luter Dun­kel­heit bei einem per­sön­li­chen Gespräch, ohne ein Bild vom Gegen­über zu hat­ten. Also online gespro­chen: Ein­fach die Web­cam aus­schal­ten. Es kann wahn­sin­nig inten­siv sein, jeman-den „blind“ ken­nen­zu­ler­nen. Letzte Woche haben wir Men­schen zu 1:1 Online-Gesprä­chen mit Per­so­nen ein­ge­la­den, die sich vor-her in keins­ter Weise gese­hen haben. Dabei gab es kein Bild, nur die Stimme aus den Laut­spre­chern. Eines der Paare hat seit­dem diese Online-Gesprä­che jeden Tag wie­der­holt und erst beim fünf-ten Gespräch die Kame­ras ein­ge­schal­ten. Vier Gesprä­che lang war ihr Ken­nen­ler­nen extrem redu­ziert: Ein­fach ihre Stim­men und das, was sie mit­ein­an­der tei­len woll­ten.

Beide erzähl­ten uns von einer Nähe, die sie noch nie so schnell mit einer frem­den Per­son auf­ge­baut hät­ten. So lässt sich Nähe in der Ferne auf­bauen.

Gestal­tung eines
vir­tu­el­len Dates

Auch vir­tu­ell las­sen sich die Dates ver­schie­den gestal­ten. Zum einen durch die Gesprächs­in­halte. Bei unse­ren 1:1 Gesprä­chen haben wir dabei ver­schie­dene Leit­fä­den ange­bo­ten: Ein Set von ver­schie­de­nen tie­fer­ge­hen­den Fra­gen oder Gesprächs­ausfga­ben. Auch die „36 Fra­gen zum Ver­lie­ben“ von Arthur Aron waren sehr beliebt. Wenn man sich inspi­rie­ren las­sen möchte, las­sen sich im Inter­net aller­lei inter­es­sante oder wit­zige Fra­gen fin­den. Die ande-re Seite einer krea­ti­ve­ren Gestal­tung von Online-Dates betrifft die Akti­vi­tä­ten. So kann z.B. vor der Kamera der glei­che Wein getrun­ken und das glei­che Gericht gekocht wer­den. Wenn man künst­le­risch ver­an­lagt ist, könnte man sich gegen­sei­tig zeich­nen – oder sich bei den Fit­ness­übun­gen gegen­sei­tig moti­vie­ren oder das Net­flix & Chill mit „Net­flix Party“ (ein Plug-In, das gemein­sa­mes Schauen ermög-lich) erset­zen.

Gemein­sa­mes vir­tu­el­les Kochen kann die Moti­va­tion für die Es-sens­zu­be­rei­tung stei­gern.

Ist das nicht
unro­man­tisch?

Kommt ganz dar­auf an, wie man Roman­tik defi­niert. Für mich sind es vor allem diese klei­nen, erin­ne­rungs­wür­di­gen, auf­merk­sa­men Momente. Wenn ein Musi­ker vor sei­nem Lap­top an sei­ner Gitarre für mich zupft, dann klopft auch aus wei­ter Ent­fer­nung mein Herz (da bin ich aller­dings schon immer ganz kli­scheemä­ßig schwach ge-wor­den). Schmet­ter­linge im Bauch las­sen sich nicht von Aus­gangs-beschrän­kun­gen abschre­cken.

Und mach­mal hat es auch einen Vor­teil, wenn es nur ums Bild geht: Bei mei­nen Koch­küns­ten ist es ein Glück, dass mein Online-Dating Part­ner mein Essen nur sehen kann, anstatt es zu schme­cken.