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How to com­pli­ment

How to

com­pli­ment

Machst Du Dir immer wie­der Gedan­ken dar­über wie Du Kom­pli­mente rich­tig ein­setzt oder wie Du damit umgehst, wenn Du selbst eines bekommst? Dann bist Du hier genau rich­tig! Wir bie­ten Dir neue Per­spek­ti­ven zum Wei­ter­den­ken.

Ob beim ers­ten Date oder auf offe­ner Straße, häu­fig wür­den wir einer Per­son gerne etwas net­tes sagen und wis­sen irgend­wie nicht so rich­tig, wie wir das ange­hen sol­len. Man möchte nicht auf­dring­lich sein oder für Unbe­ha­gen sor­gen und ent­schei­det sich aus Angst dazu, es lie­ber doch blei­ben zu las­sen. Ganz nach dem Motto: lie­ber schwei­gen, als etwas Fal­sches sagen. Wir sind der Mei­nung: Trau dich ein­fach!

Kom­pli­mente –
eine Frage des
Geschlechts?

Ob in Fil­men, Songs oder in der Rea­li­tät, in der Ver­gan­gen­heit waren Kom­pli­mente Män­ner­sa­che und Frauen hat­ten diese dan­kend zur Kennt­nis zu neh­men. Doch trifft das heute immer noch zu? Selbst wenn es noch keine Ver­än­de­rung gege­ben hätte, soll­ten zumin­dest die Lese­rIn­nen die­ses Blog­posts eine moderne Per­spek­tive gewin­nen. Denn auch Män­ner dür­fen ein­mal mit einem net­ten Kom­pli­ment erfreut wer­den. Posi­tive Bestär­kung sei­ner Per­sön­lich­keit, sei­nes Ver­hal­tens oder sei­nes Aus­se­hens erfreut jeder­mann und jeder­frau. Des­halb soll­ten wir uns häu­fi­ger trauen unse­ren Mit­men­schen ein ehr­li­ches Kom­pli­ment aus­zu­spre­chen. Dabei ist es oft gar nicht so wich­tig was genau gesagt wird. Ein lie­ber Kom­men­tar kann sei­nem Gegen­über bereits den gan­zen Tag ver­schö­nern.

Der rich­tige
Zeit­punkt

Grund­sätz­lich gibt es für Kom­pli­mente nicht den rich­ti­gen oder fal­schen Zeit­punkt. Die einen freuen sich gleich mit einem Kom­pli­ment begrüßt zu wer­den, andere schät­zen es, am Ende eines gemein­sa­men Dates abschlie­ßend etwas Net­tes zu hören und wie­der andere füh­len sich wäh­rend des Ken­nen­ler­nens durch einen posi­ti­ven Kom­men­tar bestä­tigt. Hier hilft es vor allem, sich auf die Per­son ein­zu­las­sen und mit Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ein­zu­schät­zen, wann es gerade ange­bracht erscheint. Oft fällt einem wäh­rend des Gesprächs etwas posi­tiv auf und die Situa­tion eig­net sich per­fekt, um die­ses Merk­mal her­vor­zu­he­ben. Wich­tig ist, dass ihr euch nicht gezwun­gen fühlt, eurem Gegen­über ein Kom­pli­ment zu machen.  Mach Kom­pli­mente nicht, um etwas zu errei­chen, son­dern weil du Dei­nem Gegen­über eine Freude machen möch­test. Sollte sich beim ers­ten Date noch nicht der rich­tige Zeit­punkt erge­ben, ergreife ein­fach beim nächs­ten Mal die Chance.

Ver­su­che ein­mal spon­tan auf offe­ner Straße jeman­dem ein Kom­pli­ment zu machen. Ich bin mir sicher, dass es eine berei­chernde Erfah­rung sein wird.

Beson­der­hei­ten

Sein Date mit Kom­pli­men­ten zu über­häu­fen, könnte unehr­lich wir­ken und sein Gegen­über über­for­dern. Such Dir des­halb lie­ber etwas, das Dir an Dei­nem Date beson­ders gut gefällt. Men­schen, die immer nur Kom­pli­mente für ihr Aus­se­hen bekom­men, könn­ten mit der Zeit frus­triert davon sein, nie etwas zu ihrer Per­sön­lich­keit zu hören und anders reagie­ren als Per­so­nen, die sel­ten Lob für Äußer­lich­kei­ten erhal­ten. Ein Mann, der zum 10. Mal beim ers­ten Date eine Bestä­ti­gung für seine schö­nen Augen bekommt, würde sich viel­leicht mehr über einen Kom­men­tar zu sei­nem Out­fit freuen, des­sen Aus­wahl ihn drei Stun­den gekos­tet hat. Eine Frau mit wun­der­schö­nen Engels­lo­cken hört viel­leicht lie­ber ein­mal wie sym­pa­thisch ihr Lächeln ist. Die Merk­male, die Dir bei einer Per­son sofort ins Auge sprin­gen, sind viel­leicht gar nicht jene, die diese Per­son so beson­ders für Dich machen. Lass Dir also ruhig Zeit, um Dein Date zu mus­tern und bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und wähle dann etwas aus, das Du in einer ande­ren Per­son nicht so schnell wie­der­fin­dest. Viel­leicht ist es eine ange­nehme Stimme, eine außer­ge­wöhn­li­che Wort­ge­wandt­heit oder beein­dru­ckende Tätig­kei­ten, die einen Men­schen für Dich so inter­es­sant machen.

Ver­su­che ein­mal eine Woche lang jeden Tag einer Per­son aus dei­nem Freun­des­kreis ein Kom­pli­ment aus­zu­spre­chen. Das trai­niert dein Gespür für das Posi­tive und Du ver­lierst viel­leicht die Scheu davor es Dir auch bei Frem­den zu trauen.

Kom­pli­mente
anneh­men

Jeder bekommt gerne Kom­pli­mente, doch so man­cher weiß viel­leicht nicht genau, wie man damit umgeht. Man­che Men­schen haben das Gefühl, es wäre ein­ge­bil­det es schlicht­weg anzu­neh­men. Es ist aber viel unan­ge­neh­mer für sei­nen Gegen­über, wenn man ihr/sein Kom­men­tar her­un­ter­spielt und nicht ernst nimmt. Aus­sa­gen wie „das höre ich öfter“ wir­ken ande­rer­seits schnell über­heb­lich und ent­wer­tet außer­dem das Gesagte Dei­nes Gegen­übers. Meis­tens reicht ein simp­les „Danke“ oder „Das freut mich“ voll­kom­men aus. Zusätz­lich ist es wich­tig, Kom­pli­mente nur dann zurück zu geben, wenn sie ernst gemeint sind. Der Druck, ein Kom­pli­ment zurück geben zu müs­sen, ent­steht nur in einem selbst. Denn kaum ein Mensch, der gerade ein Kom­pli­ment gemacht hat, erwar­tet sich, sofort eines zurück­zu­be­kom­men. Häu­fig erschei­nen diese auch eher erzwun­gen und unehr­lich. Ver­su­che also das nächste Mal locker zu blei­ben und das Kom­pli­ment ein­fach anzu­neh­men.

Sprich mich an! Über unser Tages­se­mi­nar

Sprich mich an! Unser
Tages­se­mi­nar

Ein Tanz an der Grenze der Kom­fort­zone – eine der Teil­neh­me­rin­nen an unse­rem ers­ten Tages­se­mi­nar gibt Ein­bli­cke in einen auf­re­gen­den und ein­zig­ar­ti­gen Tag.

Sams­tag, 10:0 Uhr in der Früh. Noch ein biss­chen ver­schla­fen und müde, stol­pere ich zu der klei­nen Gruppe dazu, die im Burg­gar­ten am Boden in einem Kreis sitzt. Gemüt­lich auf Pick­nick­de­cken, mit Abstand, mit Sitz­pols­tern, mit von Till und Helena bereit geleg­ten Scho­ko­rie­geln (Danke! 😊). Wir, das sind neben Till und Helena, sechs neu­gie­rige, auf­ge­regte und noch etwas schüch­terne Semi­nar­teil­neh­mer.

Doch schon inner­halb kür­zes­ter Zeit lockert sich die Stim­mung. Die Übung zum Ken­nen­ler­nen erreicht ganz unver­krampft und schnell eine unge­wohnte Tiefe. Inner­halb weni­ger Minu­ten fühle ich mich den bis­her unbe­kann­ten Mit-Teil­neh­mern ver­traut ver­bun­den und meine mor­gend­li­che Träg­heit ver­fliegt. Was unser Ziel für den heu­ti­gen Tag ist, fragt Till. Ich bin mir nicht ganz sicher, ich will mich ein­fach aus­pro­bie­ren, meine Gren­zen aus­tes­ten, mich selbst aus mei­ner Kom­fort­zone schub­sen. Dafür brau­che ich Input und dabei möchte ich beglei­tet wer­den, von Per­so­nen, die gerade das­selbe erle­ben und mit denen ich mich dann aus­tau­schen kann.

Der erste Input folgt auch sofort. In 2‑er Teams sol­len wir her­um­ge­hen und Geschich­ten sam­meln. Was sich leicht anhört, wird zur stra­te­gi­schen Auf­gabe: Wen spricht man an, wie spricht man an, wann spricht man an und was spricht man an?

Wir schei­tern und unter­stüt­zen uns, wir sind erfolg­reich und beju­beln uns – erst im Klei­nen, dann in der gro­ßen Runde.

Gleich anschlie­ßend die nächste Auf­gabe. Wie­der geht es los und wir zie­hen unsere Kreise. Wie­der ist man­ches ein­fa­cher als erwar­tet. Wie­der komme ich drauf, dass man man­che Dinge nicht zer­den­ken sollte, son­dern ein­fach tun muss!

Die anschlie­ßende Mit­tags­pause tut gut. Nach der gan­zen Auf­re­gung, dem Balan­cie­ren an den eige­nen Gren­zen, den Momen­ten des Frusts, dem neu Moti­vie­ren, den anschlie­ßen­den vie­len freu­di­gen Begeg­nun­gen mit Frem­den bin ich erschöpft, aber glück­lich.

Der Nach­mit­tag: Kurze Schnapp­at­mung, als ich höre, wel­che Auf­ga­ben zur Wahl ste­hen. Zwar erschei­nen mir man­che extrem leicht, fast ein biss­chen lang­wei­lig, ein oder zwei ver­set­zen mich aller­dings nur schon bei der Vor­stel­lung in Höchst-Stress. Ich wähle daher eine mit­tel­schwere aus und lasse mich dafür blind in der Stadt her­um­füh­ren. Erstaun­li­cher­weise sind es dabei uner­war­tete Dinge, die mich for­dern: Wie das Gespräch mit der Frau am Lau­fen zu hal­ten, die mich eine gefühlte Ewig­keit durch die Stadt gelei­tet. Das Aus­ge­lie­fert­sein ist da die gerin­gere Her­aus­for­de­rung.

Anschlie­ßend ist noch etwas Zeit. Und da ich mich in mei­ner Klein­gruppe, wir sind zufäl­lig zu viert, sehr wohl fühle, traue ich mich auch noch an mei­nen „End­geg­ner“ – die Auf­gabe, die mich nur beim Hören schon in Angst und Schre­cken ver­setzt hat: Das Besich­ti­gen einer Suite eines Luxus­ho­tels. Und das in den aus­ge­latsch­ten, dre­cki­gen und kaput­ten Schu­hen die ich trage! Aber… es ist gar nicht schlimm! Obwohl ich auf­ge­regt und ner­vös bin, wer­den wir freund­lich her­um­ge­führt und ich frage mich, warum ich über­haupt so viel Respekt davor hatte…

Am Ende des Tages sind wir alle extrem auf­ge­kratzt. Man­che eupho­ri­siert, man­che ein biss­chen frus­triert, alle haben wir viel durch­ge­macht und viel erlebt. Durch den stän­di­gen Aus­tausch nach jeder Auf­gabe und den Grup­pen-Übun­gen dazwi­schen, sind wir zusam­men­ge­wach­sen und wol­len uns noch nicht tren­nen. So wenig, dass wir als Team noch auf ein Getränk gehen und damit die posi­tive, respekt­volle, ehr­li­che und offene Stim­mung des Tages noch ein biss­chen in den Abend zie­hen…

© Bild Hea­der: Wien­Tou­ris­mus / Peter Rigaud

Rund ums Küs­sen

Rund

ums

Küs­sen

„Weni­ger reden, mehr küs­sen“ lau­tet die Devise, in die­sem Blog­bei­trag haben wir ein paar der lus­tigs­ten und inter­es­san­tes­ten Facts zum Thema Küs­sen für euch gesam­melt. Es gehört doch ein­fach mehr geküsst! 😉 Und wisst ihr, wann die beste Zeit zum Küs­sen ist? Genau, direkt nach unse­rem Blog­bei­trag!

Wie küsst
man heute?

Küs­sen 2.0 könnte man die ers­ten Kuss­er­fah­run­gen der Genera­tion Z nen­nen. Frü­her glich der erste Kuss einem Sprung ins kalte Was­ser, doch das hat sich in den letz­ten Jah­ren stark ver­än­dert. Auf Social Media Kanäle wie Face­book, Insta­gram und You­Tube sind eine Viel­zahl an Kuss-Tuto­ri­als ver­füg­bar. Wer auf Google „Kuss Tuto­ri­als” ein­gibt, erhält in ca. 0,39 Sekun­den unge­fähr 850 000 Ergeb­nisse. Mit sol­chen Videos wird ver­meint­lich der Druck vor dem ers­ten Kuss genom­men, doch eigent­lich wird eine natür­li­che Sache ein­fach nur ver­kom­pli­ziert. [1]

Küs­sen als
per­fek­tes
Work­out

Küs­sen ist eines der bes­ten Part­ner-Work-outs das man sich vor­stel­len kann, denn es sind keine Vor­kennt­nisse erfor­der­lich und es macht jedem Spaß. Mit einem Druck von ca. 15 kg wer­den die Lip­pen beim Küs­sen auf­ein­an­der­ge­presst, je nach­dem wie lei­den­schaft­lich ihr ein­an­der küsst, bewegt ihr zwi­schen 38 und 60 Mus­keln und ver­brennt bis zu 6,4 Kalo­rien pro Minute. [1]

„French Kis­ses“
aus dem
Tier­reich

Nicht nur wir Men­schen ver­tei­len gerne Küsse, son­dern auch im Tier­reich wird flei­ßig geküsst. Die Zwerg­schim­pan­sen Bono­bos küs­sen sich lie­bend gern auf die fran­zö­si­schen Art. Auch andere Schim­pan­sen las­sen sich das Küs­sen nicht neh­men, doch diese öff­nen dabei nur den Mund und ver­zich­ten auf die fran­zö­si­sche Art. [1]

Küss dich
gesund!

Frü­her wurde ange­nom­men, dass das Küs­sen eines Esels hei­lende Wir­kung hätte. Auch wenn diese Theo­rie wider­legt wurde, hat Küs­sen schein­bar trotz­dem viele gesund­heits­för­dernde Wir­kun­gen. Ein Kuss sei bei­spiels­weise ein Heil­mit­tel gegen Heu­schnup­fen, ganz sim­pel und ein­fach soll ein drei­ßig­mi­nü­ti­ger Kuss die Sym­ptome von Heu­schnup­fen lin­dern. Ein Kuss hat viele wei­tere posi­tive Ein­flüsse auf den Kör­per, wenn ihr gestresst seid oder Schmer­zen habt, ist Küs­sen die beste Medi­zin. Es wer­den über 100 Mil­li­ar­den Ner­ven­zel­len ange­regt, dadurch schüt­tet der Kör­per Glücks­hor­mone, Adre­na­lin und Dopa­min aus. Diese Stoffe sor­gen dafür, dass Schmer­zen und Stress gelin­dert wer­den, und zusätz­lich stei­gen Blut­druck und Kör­per­tem­pe­ra­tur an. [2]

Küs­sen mit
Hin­ter­ge­dan­ken

Wel­che Inten­tion steckt hin­ter euren Küs­sen? Paare küs­sen sich aus den ver­schie­dens­ten Grün­den, doch dabei gibt es gewisse Unter­schiede zwi­schen Män­nern und Frauen. Män­ner wol­len mit einem Kuss zu Sex über­lei­tet, wohin­ge­gen Frauen mit einem Kuss che­cken, ob in der Bezie­hung alles in Ord­nung ist.  [1]

Der längste
Kuss der
Welt

Den Welt­re­kord für den längste Kuss der Welt haben Ekka­c­hai Tiranarat und Laksana Tiranarat vom 12. bis 14. Februar 2013 in Thai­land auf­ge­stellt. Der Kuss dau­erte unglaub­li­che 58 Stun­den, 35 Minu­ten und 58 Sekun­den. Das nennt man Küs­sen für Fort­ge­schrit­tene. [3]

Wes­halb küs­sen
wir uns über­haupt?

Ist Küs­sen ange­bo­ren oder erlernt, dar­über sind sich die Wis­sen­schaft­ler unei­nig. Auf der gan­zen Welt gibt es einige Kul­tu­ren, die sich über­haupt nicht küs­sen oder nicht aus roman­ti­schen Grün­den küs­sen. Man könnte auch anneh­men, dass das Küs­sen aus Indien stammt, denn in Indien wur­den die ältes­ten Kul­tur­ar­te­fakte ent­deckt, wel­che das Küs­sen bild­lich dar­stel­len. [4]

Quel­len

[1] https://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten/liebe–21-ueberraschende-fakten-uebers-kuessen-10210626.html

[2] https://www.wisst-ihr-noch.de/90er/25-interessante-fakten-zum-thema-kuessen-die-du-noch-nicht-kanntest-85875/

[3] https://www.guinnessworldrecords.de/news/2016/2/romantische-weltrekorde-zum-valentinstag

[4] https://www.gala.de/lifestyle/liebe–15-ueberraschende-fakten-uebers-kuessen-20318110.html

Foto­credits: Jor­dan Bauer on Unsplash

Raf­ting im Gesäuse

Raf­ting im

Gesäuse

Helena und ich sind, wie ja einige von euch wis­sen, immer wie­der am Ideen suchen für neue Events. Durch Corona haben wir an neuen Out­door Events gebas­telt und so, zusam­men mit unse­rem neuen Koope­ra­ti­ons­part­ner FLOTUS, das neue SUP Date ent­wi­ckelt, von dem wir beide sehr begeis­tert sind.

Im Zuge unse­rer Recher­che sind wir auf eine andere Anbie­te­rin gesto­ßen, die Natur und Was­ser­sport liebt. Manuela Ben­esch bie­tet in der Pal­fau Raf­ting-Tou­ren für Sin­gles an. Sie hat mich ein­ge­la­den, mal dabei zu sein und ich durfte die­ses Event für euch tes­ten.

Ab ins Gesäuse

Die Anfahrt zum Anbie­ter Deep Roots Adven­ture führt durch das wun­der­schöne Gesäuse und macht schon rich­tig Lust auf Natur­er­fah­run­gen. Kurz vor der Ankunft konnte ich ein biss­chen das füh­len, was unsere Gäste wohl noch viel inten­si­ver spü­ren, ich war ein biss­chen ner­vös und schon gespannt wer alles dabei sein wird. Nach einer herz­li­chen Begrü­ßung, einer kur­zen Vor­stell­runde und einem Café wur­den die Boote ein­ge­teilt und alle beka­men die pas­sende Aus­rüs­tung. Fer­tig umge­zo­gen ging es dann in einer wil­den Auto­fahrt durch die Berge zum Start­punkt. Noch bevor die Boote ins Was­ser getra­gen wur­den, gab es eine Ein­schu­lung an Land.

Wir hat­ten den best­ge­laun­tes­ten Guide aller Zei­ten und nun war ich mir sicher, dass es heute ein spit­zen Tag wird.

Jump!

Wir haben uns auf zwei Boote auf­ge­teilt und in unse­rem Boot waren wir zu sechst plus unse­rem Guide. Wir waren ca. drei Stun­den unter­wegs und es gab drei kurze Stopps. Ein­mal bei einem Was­ser­fall und zwei Mal gab es die Mög­lich­keit, von 4–5 Meter ins Was­ser zu sprin­gen, was ich sehr emp­feh­len kann 😊. Wir hat­ten einen rela­tiv hohen Was­ser­stand und so ging es beim Raf­ting ordent­lich zur Sache. Wer Lust hatte, konnte sich zwi­schen­durch auch mal ein biss­chen trei­ben las­sen und ein­mal übten wir wäh­rend der Fahrt eine Ret­tungs­ak­tion, bei der jemand aus dem Boot fal­len sollte. Am Ende gab es die Mög­lich­keit, warm zu duschen und spä­ter wurde noch gegrillt. Ich war am Abend nicht mehr dabei, aber wie ich gehört habe, sind viele noch bis halb zwei unter­wegs gewe­sen 😊. Als ich ein paar am nächs­ten Mor­gen getrof­fen habe, wirk­ten alle wie­der fit!

Ein gelun­ge­ner Tag

Alles in allem war es ein super orga­ni­sier­ter und wun­der­schö­ner Tag am Was­ser mit gut gelaun­ten Men­schen, die auch Lust auf Natur und Sport hat­ten.
Im Ver­gleich zu unse­ren Events steht hier die Akti­vi­tät an sich im Vor­der­grund und nicht das Daten, das pas­siert ganz ein­fach neben­bei. Das heißt, es wird nicht wie bei unse­ren Events dar­auf geach­tet, das jeder jede ken­nen­lernt und umge­kehrt, son­dern hier steht das Ken­nen­ler­nen in der Gruppe im Vor­der­grund. Auch gibt es am Ende keine Matching She­ets, aber das war bei die­sem Event kein Thema, da wir fast den gan­zen Tag zusam­men waren und beim Gril­len flei­ßig Num­mern aus­ge­tauscht wur­den.
Also ich kann diese Tour allen emp­feh­len, die mal aus Wien raus kom­men wol­len und Lust auf ein ganz­tä­gi­ges Grup­pen­er­leb­nis haben, mit Sin­gles, die auch gerne Raf­ten.

Die Zeit vor einem Video/Audio Date

Die Zeit

vor einem

Video/Audio

Date

„Wie bereite ich mich auf mein Online Date vor?“ Immer häu­fi­ger sind wir in Zei­ten von Corona die­ser Frage gegen­über­ge­stellt. Viele mögen sich in diese Erfah­rung rein­ge­drängt füh­len, aber ein Skype Date oder der­glei­chen hat auch durch­aus seine Vor­züge.

Oft sind es prak­ti­sche Gründe, die zu einem Video/Audio Date füh­ren: Man „tes­tet“ gleich mal wie sehr sich ein Tref­fen lohnt, oder man wohnt wei­ter ent­fernt, bzw. man fin­det keine Zeit für ein Tref­fen oder schließ­lich die Haupt­mo­ti­va­tion in die­sen Corona-Zei­ten: Man sollte die Woh­nung nicht ver­las­sen. Abseits von den prak­ti­schen Aspek­ten, kann es auch ein­fach total inter­es­sant sein, jeman­den so stück­chen­weise ken­nen­zu­ler­nen. Zuerst ein Audio Call: Nur die Stimme und das was gesagt wird, ohne Ablen­kung. Wenn man sich dann schließ­lich trifft, hat man vorab schon eine Ver­traut­heit erschaf­fen, die sonst nicht exis­tiert hätte. Aber wie berei­tet man sich nun auf ein Video/Audio Date vor? Hier haben wir ein paar Tipps für euch gesam­melt:

Macht euch eine
genaue Uhr­zeit aus

Da man ja sowieso daheim ist, ist es ver­lo­ckend ein­fach nur „am Abend“ zu sagen. Aber wenn man keine genaue Uhr­zeit hat, kann das eine/n von bei­den (oder sogar beide) in eine unan­ge­nehme War­te­po­si­tion brin­gen und das Gefühl aus­lö­sen, man müsse all­zeit bereit sein, vor allem wenn man etwas ner­vös ist.

Nehmt euch Zeit

Ver­sucht euer Date nicht irgend­wie noch rein­zu­quet­schen. Ers­tens, seid ihr so ent­spann­ter und zwei­tens, wer weiß wie es läuft? Ein Tele­fon­date von mir hat ein­mal damit geen­det, dass wir acht Stun­den lang die Nacht durch­t­e­le­fo­niert haben. Da wir uns am sel­ben Tag erst ken­nen­ge­lernt hat­ten, kam das ziem­lich über­ra­schend.

Seid tech­nisch
up to date

Du setzt dich hin, fühlst dich bereit für das Date und dann: Kein Akku mehr. Um sol­che Frus­tra­tio­nen zu ver­mei­den, achte dar­auf, dass alles auf­ge­la­den ist bzw. Lade­ka­bel in der Nähe sind. Mach dich außer­dem mit der Platt­form, die ihr nut­zen wer­det, ver­traut. Bei Zoom bei­spiels­weise muss vor­her das Pro­gramm instal­liert wer­den, das nor­ma­ler­weise eine Sache von zwei Klicks ist, aber falls es zu Pro­ble­men wie Berech­ti­gun­gen kommt, dann hast du noch genug Zeit, um diese zu lösen. Ein Klas­si­ker sind auch die Berech­ti­gun­gen von Mikro­fon und Web­cam: Wenn ihr gerade nicht fin­det, wo man die Berech­ti­gun­gen ertei­len kann, dann könnt ihr auch auf das Handy wech­seln, dort ist es nor­ma­ler­weise auto­ma­tisch. Wie gut ist eure Inter­net­ver­bin­dung? Es ist unglaub­lich ner­vig, wenn man nur jedes zweite Wort sei­nes Gegen­übers ver­steht. Um sicher zu gehen, könnt ihr den Abstand zu eurem Modem klein hal­ten oder ein Netz­werk­ka­bel bereit­hal­ten, um eine direkte Ver­bin­dung zwi­schem Modem und Lap­top her­zu­stel­len.

Sucht euch einen
guten Platz

Die nächs­ten Punkte sind zwar selbst­re­dend, aber manch­mal ver­gisst man gerade auf das Offen­sicht­lichste. Sucht euch einen ruhi­gen und beque­men Platz, an dem ihr nicht gestört wer­det und auch län­ger gemüt­lich sit­zen könnt. Ähn­li­ches gilt auch für euren Lap­top: Eine eben­mä­ßige Unter­lage, so dass die Lüf­tun­gen gut frei sind.

Sobald eine Kamera auf euch gerich­tet ist, wird Licht immer ein gro­ßes Thema. Stim­mungs­voll gedimm­tes Licht führt zu einem sehr dunk­len Bild. Im Gegen­satz dazu, kann eine direkt anstrah­lende Lampe zu über­be­lich­te­ten wei­ßen Fle­cken füh­ren. Ist das Licht direkt hin­ter euch posi­tio­niert, dann erkennt man euch schwer. Bes­ten­falls kann man euch halb­wegs gut erken­nen, aber es muss jetzt auch keine Hol­ly­wood-Belich­tung wer­den 😉

Fin­det einen
guten Bild­aus­schnitt

Bei Video­calls sucht euch eine Posi­tion, in der ihr euch optisch wohl­fühlt (Dop­pel­kinn kann schnell mal ent­ste­hen). Ach­tet auch dar­auf, ob im Hin­ter­grund etwas sicht­bar ist, das ihr noch nicht preis­ge­ben wollt.

Falls ihr euer Gespräch inkl. Video mit eurem Handy führt, dann sucht euch einen guten Platz, um das Handy abzu­stel­len. Wenn ihr es wäh­rend der gesam­ten Zeit in der Hand hal­tet, dann bekommt ihr einer­seits einen Ten­nis­arm und ande­rer­seits ist das Resul­tat auf der gegen­über­lie­gen­den Seite wahr­schein­lich ein ziem­lich wacke­li­ges Bild.

Wählt bewusst
eure Klei­dung

Nicht immer ist das meh­rere Tage getra­gene Homie-Out­fit auch gleich­zei­tig das Out­fit, mit dem wir uns prä­sen­tie­ren möch­ten. Umge­kehrt kann es auch sehr auf­ge­setzt wir­ken, wenn man so aus­sieht als würde man gerade in die Oper gehen. Wie immer gilt: Macht das, was sich für euch gut anfühlt. Bringt ihr euch in gute Stim­mung, wenn ihr viel Vor­be­rei­tungs­zeit im Bade­zim­mer ver­bringt? Go for it! Fin­det ihr es authen­tisch, wenn euer Gegen­über euch gleich im Schlab­be­r­out­fit ken­nen­lernt? Dann her damit.

Macht gute Laune

Lasst es euch vor dem Online Date noch gut gehen – was auch immer das für euch bedeu­tet. Noch­mal zum Lieb­lings­lied abtan­zen, ein ent­span­nen­des Bad neh­men, gemüt­lich essen (Hun­ger kann ganz schön ablen­kend sein 😀 Neben dem Hun­ger sollte man auch den Durst beden­ken (oder zumin­dest einen tro­cke­nen Hals): Stellt euch etwas zum Trin­ken bereit. Neben dem Glas Was­ser auch etwas für den Genuss 😉

Stay safe
and have fun

Der Sicher­heits­aspekt soll nicht uner­wähnt blei­ben: Gebt nicht zu schnell eure per­sön­li­chen Daten preis und behal­tet immer im Hin­ter­kopf, dass es sich viel­leicht mal so anfüh­len mag, als wür­det ihr ein­an­der gegen­über­sit­zen, aber es ist immer noch eine Video­über­tra­gung. Tech­nisch ist es zum Bei­spiel sehr ein­fach, Screen­shots zu machen. Daher teilt auch über Video immer nur das, bei dem ihr euch sicher seid. Ich möchte euch auf kei­nen Fall ein mul­mi­ges Gefühl berei­ten, aber ich finde es wich­tig, dass man sich die­ser Dinge bewusst ist, um spä­ter nichts zu bereuen. Bedenkt auch, dass ihr jeder­zeit das Gespräch been­den könnt, wenn ihr euch unwohl fühlt.

Als Abschluss­worte bleibt nur noch zu sagen: Habt Spaß! Ein Online-Date kann mehr als nur eine nette Alter­na­tive zum rea­len Tref­fen sein. Durch den Online-Fak­tor könnt ihr ganz neue Dinge aus­pro­bie­ren, die sonst schwe­rer mög­lich sind, oder bei denen ihr euch nicht wohl­füh­len wür­det (zB blind ken­nen­ler­nen). Lasst euch von unse­rem Blog­ar­ti­kel „Ideen für ein Online-Date“ inspi­rie­ren, was alles mög­lich ist. Wir wün­schen euch eine schöne Zeit 🙂

Dating trotz Corona?

Dating

trotz

Corona?

Nie­mals hät­ten wir gedacht, dass unser Name so sehr Rea­li­tät wer­den würde – in Zei­ten von Corona wird Slow Dating gerade ziem­lich all­täg­lich. Wenn der gan­zen Welt eine Pause auf­er­legt wurde, wird dann auch das Dating-Leben still­ge­legt?

Das Dating-Leben erfährt defi­nitv eine Ver­än­de­rung – selbst auf-erlegte Regeln, wie „wenig chat­ten, schnell tref­fen“, müs­sen über-arbei­tet wer­den und viel­zi­tierte Regeln, wie „Kein Sex beim ers­ten Date“, sind nun keine Frage der per­sön­li­chen Ein­stel­lung mehr. Statt­des­sen ist „Social Distancing“ der Leit­spruch der Stunde. Das Befürf­nis nach sozia­lem Kon­takt lässt sich aber nicht so ein­fach ab-schal­ten. 86 % unse­rer Kun­dIn­nen möch­ten laut unse­rer Umfrage auch wäh­rend den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen (oder gerade we-gen?) neue Leute ken­nen­ler­nen. Der ein­zig mach­bare Weg liegt auf der Hand: Face-to-Face wird zu Face­Time-to-Face­Time. Die Tech-nik macht es mög­lich. Dadurch wird die Unter­schei­dung viel kla­rer: „Phy­si­cal Distancing“ bedeu­tet nicht gleich „Social Distancing“.

Vir­tu­el­les
Slow Dating?

Das, was für viele und auch für uns als Not­lö­sung emp­fun­den wurde, könnte aber gleich­zei­tig viele Chan­cen ber­gen. Vor allem emo­tio­nale Nähe bekommt nun viele Gele­gen­hei­ten, sich lang­sam zu ent­wi­ckeln, da sehr viel Ablen­kung weg­fällt. In ein paar Tagen hät­ten unter ande­ren Umstän­den unsere „Blind Date in the Dark“-Events statt­ge­fun­den. Der Fokus liegt auf Ken­nen­ler­nen in abso-luter Dun­kel­heit bei einem per­sön­li­chen Gespräch, ohne ein Bild vom Gegen­über zu hat­ten. Also online gespro­chen: Ein­fach die Web­cam aus­schal­ten. Es kann wahn­sin­nig inten­siv sein, jeman-den „blind“ ken­nen­zu­ler­nen. Letzte Woche haben wir Men­schen zu 1:1 Online-Gesprä­chen mit Per­so­nen ein­ge­la­den, die sich vor-her in keins­ter Weise gese­hen haben. Dabei gab es kein Bild, nur die Stimme aus den Laut­spre­chern. Eines der Paare hat seit­dem diese Online-Gesprä­che jeden Tag wie­der­holt und erst beim fünf-ten Gespräch die Kame­ras ein­ge­schal­ten. Vier Gesprä­che lang war ihr Ken­nen­ler­nen extrem redu­ziert: Ein­fach ihre Stim­men und das, was sie mit­ein­an­der tei­len woll­ten.

Beide erzähl­ten uns von einer Nähe, die sie noch nie so schnell mit einer frem­den Per­son auf­ge­baut hät­ten. So lässt sich Nähe in der Ferne auf­bauen.

Gestal­tung eines
vir­tu­el­len Dates

Auch vir­tu­ell las­sen sich die Dates ver­schie­den gestal­ten. Zum einen durch die Gesprächs­in­halte. Bei unse­ren 1:1 Gesprä­chen haben wir dabei ver­schie­dene Leit­fä­den ange­bo­ten: Ein Set von ver­schie­de­nen tie­fer­ge­hen­den Fra­gen oder Gesprächs­ausfga­ben. Auch die „36 Fra­gen zum Ver­lie­ben“ von Arthur Aron waren sehr beliebt. Wenn man sich inspi­rie­ren las­sen möchte, las­sen sich im Inter­net aller­lei inter­es­sante oder wit­zige Fra­gen fin­den. Die ande-re Seite einer krea­ti­ve­ren Gestal­tung von Online-Dates betrifft die Akti­vi­tä­ten. So kann z.B. vor der Kamera der glei­che Wein getrun­ken und das glei­che Gericht gekocht wer­den. Wenn man künst­le­risch ver­an­lagt ist, könnte man sich gegen­sei­tig zeich­nen – oder sich bei den Fit­ness­übun­gen gegen­sei­tig moti­vie­ren oder das Net­flix & Chill mit „Net­flix Party“ (ein Plug-In, das gemein­sa­mes Schauen ermög-lich) erset­zen.

Gemein­sa­mes vir­tu­el­les Kochen kann die Moti­va­tion für die Es-sens­zu­be­rei­tung stei­gern.

Ist das nicht
unro­man­tisch?

Kommt ganz dar­auf an, wie man Roman­tik defi­niert. Für mich sind es vor allem diese klei­nen, erin­ne­rungs­wür­di­gen, auf­merk­sa­men Momente. Wenn ein Musi­ker vor sei­nem Lap­top an sei­ner Gitarre für mich zupft, dann klopft auch aus wei­ter Ent­fer­nung mein Herz (da bin ich aller­dings schon immer ganz kli­scheemä­ßig schwach ge-wor­den). Schmet­ter­linge im Bauch las­sen sich nicht von Aus­gangs-beschrän­kun­gen abschre­cken.

Und mach­mal hat es auch einen Vor­teil, wenn es nur ums Bild geht: Bei mei­nen Koch­küns­ten ist es ein Glück, dass mein Online-Dating Part­ner mein Essen nur sehen kann, anstatt es zu schme­cken.