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Neujahresvorsätze für Singles

Neujahresvorsätze für Singles

“Nächstes Jahr nicht mehr alleine sein” – keine Sorge, wir werden euch nicht diesen klischeehaften Neujahresvorsatz verkaufen. Stattdessen haben wir ein paar andere für euch, die wir aus persönlicher Single-Erfahrung empfehlen können 😉

1. Ich werde aufhören, überall nach jemandem zu suchen.

Genieße das was du tust, anstatt gleich zu checken, ob ein*e potentielle*r Partner*in anwesend ist. Wenn du all deine Energie darauf verwendst, eine*n Partner*in zu finden, wirst du nie zufrieden sein.

2. Ich werde öfter Ja sagen.

2022 könnte das Jahr sein, in dem du ein wenig mehr aus deiner Komfortzone herauskommst. Es geht nicht darum, zu allem ja zu sagen und auch nicht zu jedem. Aber allzu oft bewegen wir uns in einer Dating-Schleife, die aus den Eigenschaften der Ex-Partner*innen besteht und da kann es ganz nützlich sein, sich mal etwas für Menschen zu öffnen, denen man normalerweise nicht mehr Aufmerksamkeit schenken würde.

3. Ich werde Vergangenes ruhen lassen.

Trägst du noch Bitterkeit aus früheren Beziehungen mit dir herum? Mach dieses Jahr zum Jahr der Vergebung und des Loslassens. Es ist sinnlos, ständig an Gefühlen festzuhalten, die dich nicht erfüllen. Wenn wir an der Vergangenheit festhalten, wird es nur noch schwieriger, in die Zukunft zu schauen. Was musst du noch tun, um damit abzuschließen? Das kann ein Brief sein, den man nie abschickt oder Änderungen in der Wohnung.

4. Ich habe vor, neue Bekanntschaften zu machen.

Triff Menschen außerhalb deiner Bubble und versuch in jeder Person, die du kennenlernst, Neues zu entdecken. Andere Interessen, Lebensgeschichten, Gewohnheiten – oft lernt man dabei auch viel über sich selbst kennen. Fühlst du dich in deinem Freundeskreis als Unikum mit deinem Single-Status? Dann versuche gezielt andere Singles kennenzulernen!

5. Ich werde für mich selbst an mir selber arbeiten, aber nicht für jemand anderen.

Wenn du fit werden willst, dann für dich selbst und nicht, um einem Schönheitsideal für andere zu entsprechen. Neues Hobby? Dann eines, dass dich fesselt und nicht eines, das andere attraktiv finden. Dich wird niemand daten, wenn du nicht endlich ein bisschen ordentlicher wirst? Für das chaotische Äußere gibt es auch immer einen passenden Gegenpart (kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen), aber wenn es dir selber gut tut, dich zu ändern, dann ist es ein perfekter Vorsatz 🙂

6. Ich werde keine Angst mehr davor haben, Dinge alleine zu tun.

Mal wieder die Komfortzone: Allzu oft bewegen wir uns außerhalb unseres Wohlbefindens, wenn wir manche Aktivitäten alleine machen. So unangenehm es manchen erscheinen mag, es kann sich wirklich lohnen.

7. Ich werde aufhören, mich mit anderen zu vergleichen.

Oft vergleichen wir unser Leben mit dem der anderen und werden dabei unglücklich. Bemüh dich im kommenden Jahr bewusst, dies nicht zu tun. Das Gras sieht auf der anderen Seite immer grüner aus…. Meist sehen wir nur die positiven Seiten, aber nicht was alles dahinter steckt. Es ist weder realistisch noch hilfreich, das was wir haben, mit dem was andere haben zu vergleichen.

8. Ich werde ehrlicher zu mir und anderen sein.

Wenn ein Date nicht gut läuft, sag was es besser machen würde. Wenn es in einer neuen Beziehung nicht klappt, vergrab dieses Gefühl nicht in dir selbst, nur um nicht wieder Single zu sein. Umso besser du deine Grenzen kennst und diese ausdrücken kannst, umso glücklicher wirst du sein.

9. Ich werde an meinen Fähigkeiten im Schlafzimmer arbeiten.

Nein, wir reden nicht von einer Kamasutra-Studie, um anderen schönere Stunden zu bereiten. Wir sprechen von Selbstliebe. Das Single-Dasein sollte einen nicht davon abhalten, Spaß daran zu haben, zu entdecken, was dem eigenen Körper und Geist stimuliert.

10. Ich werde mir mehr gönnen.

Manchmal sind wir selbst unsere größten Kritiker*innen. Mit anderen gehen wir nicht so streng um, wie mit uns selbst. Gönn dir ohne schlechtem Gewissen einmal bewusst selbst etwas, dass du sonst nicht tun würdest. Egal, ob es die Extra-Portion Schlagobers, ein fauler Tag oder eine Massage ist.

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Was bedeutet Slow Dating für uns?

Was bedeutet Slow Dating für uns?

Wir werden oft gefragt, warum wir uns Slow Dating Events genannt haben und wie wir uns mit „Slow Dating“ verbunden fühlen. Unsere Gedanken dazu haben wir hier zusammengefasst:

In Slow Dating steckt das Wort LANGSAM.

So wie bei unseren Namenspartnern „Slow Food“, oder auch bei „Slow Sex“, geht es für uns beim Slow Daten auch um Entschleunigung. Sich Zeit nehmen und den Moment genießen. Ohne Ablenkungen und Druck sich voll auf sein Gegenüber einlassen.

Es geht um Achtsamkeit …

Slow Dating bedeutet für uns, sich einzulassen auf den Moment und zu schauen was kommt. Das heißt oft auch, sich einzulassen auf etwas Neues. Das braucht Vertrauen und manchmal auch ein bisschen Mut, um seine Komfortzone zu verlassen – aber es zahlt sich aus, der Gewinn kann enorm sein. Die eigene Offenheit und Vertrautheit gibt dem Gegenüber Sicherheit und führt so zu einer spannenden, interessanten, liebevollen Flirtathmosphäre in der tiefergehende und bereichernde Gesprächen entstehen können.

Jedes Dating ist neu, ich schau immer was ist genau jetzt, ohne das Ziel im Kopf zu haben, ohne einem Ziel hinterher zu hecheln.

… und um Absichtslosigkeit.

Slow Dating bedeutet, alle seine Erwartungen zurückzustecken. Das ist oft gar nicht so leicht und je länger wir Single sind, desto größer werden diese Erwartungen und die eigene Checkliste. Unser Tipp: Lasst diese Checkliste zu Hause und kommt mit einer kindlichen Neugierde. Lass euch drauf ein, was passiert und schaut was in dem Moment das Richtige ist. Ohne nach dem ersten kurzen Eindruck das Bild der Person schon fertig im Kopf gemalt zu haben. Slow Daten heißt auch, sich auf den Moment einzulassen und das führt zu Momenten, in denen man ein bisschen die Kontrolle abgeben muss, da man nicht weiß was als nächstes passieren wird. Das sind die Momente, in denen man sich lebendig fühlt und das volle Leben spürt. Also eine perfekte Situation, um eine neue Person kennenzulernen.
Mihaly Csikszentmihalys spricht in diesem Zusammenhang von einem Flow Erlebnis – einem Zustand des Glücksgefühls, den man erhält, wenn man völlig im Tun aufgeht. Kinder haben dieses Gefühl mehrmals täglich, wir Erwachsenen nur wenige Mal die Woche. Also lassen wir uns wieder drauf ein und wo, wenn nicht beim Dating, wenn wir am Ende eventuell mit einer wundervollen Begegnung belohnt werden oder sogar eine langjährige Beziehung entsteht.

Slow Dating als Gegenbewegung zum Leistungsdruck.

Slow Dating geht nur ohne Leistungsdruck. Wir leben in einer Wettkampf- und Leistungsorientierten Welt, in der es nicht schnell genug gehen kann. „Zeit ist Geld“ – es geht um Effektivität! In einem Ratgeber für effektives Arbeiten las ich den Tipp, die Morgenzeitung am Home-Trainer zu lesen und nebenbei noch den Kaffee zu trinken, damit ja keine kostbare Zeit verloren geht. WAU! Leider setzt sich dieser Trend auch beim Online Dating fort. Zum Beispiel bei Tinder, wo die Auswahl so riesig erscheint, dass ich am besten jeden Tag ein paar Mal wische, um ja nichts zu verpassen und effektiv zu meinem richtigen Partner*in komme.
Oft sind wir frustriert nach zu vielen schlecht gelaufen Dates und der Leistungsdruck steigt. Hier kann es helfen die STOPP Taste zu drücken und noch einmal neu und anders durchzustarten. Warum nicht mal Slow Daten. Den ganzen angestauten Leistungsdruck rauslassen und sich ganz neu auf das Date einlassen, als wäre es das erste, als gebe es nicht die ganzen Geschichten davor, als gebe es nur diesen einen Moment.

Einen zweiten Blick wagen.

Slow Dating beinhaltet auch sich Zeitnehmen zum Nachfragen. Dem Date eine wirkliche Chance geben und nicht gleich nach dem ersten Eindruck wegwischen. Wie heißt es so schön, Liebe auf den ersten Blick funktioniert nur, wenn er durch den zweiten Blick bestätigt wird.

Daten muss nicht anstrengend sein.

Genieße den Weg! Wenn wir immer nur auf der Autobahn von A nach B unterwegs sind, dann übersehen wir oft die ganzen schönen Abzweigungen und wir verpassen die vielen schönen unerwarteten Momente. Lass dich auf diese unerwarteten Momente ein, ohne ein Rolle Spielen zu müssen, ohne funktionieren zu müssen, ohne es dem anderen recht machen zu müssen, ohne die eigenen Gefühle zu unterdrücken. All das macht das Daten so anstrengend. Lasst uns so sein, wie wir sind und uns auch noch gut dabei fühlen.

Über sich selbst lernen.

Slow Dating heißt auch, sich offen und ehrlich auszudrücken und dem Gegenüber zu zeigen, wie es mir gerade dabei geht und was ich gerne habe und was nicht. Dafür braucht es auch die Bereitschaft, seine eigenen Bedürfnisse kennenzulernen. Das kann dazu führen, dass alte Muster aufgebrochen werden und alles im Kopf ein bisschen durcheinandergebracht wird. Beim Neusortieren lernt man viel über sich selbst.

Dating ist so vielseitig und jeder/e kann für sich selbst die schönen Seiten entdecken – wir begleiten euch dabei!

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Flirten im alten Rom: Ovids Flirttipps Teil 2

Flirten im alten Rom: Ovids Flirttipps

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil von Ovids Flirttipps.

Die besten Orte, um sich nach interessanten Partner*innen umzusehen und seine Flirttechniken einzusetzen, seien Gladiatorenspiele, Wagenrennen, Theateraufführungen, sowie Paraden und Feste. Dort sei die Auswahl besonders groß und im dichten Gedränge komme es zwangsläufig zu Berührungen, was Ovid als „Gesetz des Ortes“ bezeichnet.

Hier ein paar Tipps für Männer:

Pflege

Zur Pflege (dies war auch für Männer wichtig):

„Finde keinen Gefallen daran, das Haar mit der Brennschere zu kräuseln, und reibe dir die Schenkel nicht mit rauem Bimsstein glatt. Überlass das den Eunuchen.“

„Unter der Achsel soll nicht der stinkende Bock, der Herr der Ziegenherde, hausen.“

Auswahl

Zur Auswahl (Monogamie war nicht Ovids Sache):

„Fruchtbarer ist die Saat stets auf fremden Äckern, und des Nachbarn Vieh hat ein pralleres Euter.“

„Bei Nacht bleiben die Mängel verborgen, man ist nachsichtig gegenüber jeglichem Fehler, und die Dämmerstunde macht jede beliebige Frau schön.“

Leere Versprechungen

Zu leeren Versprechungen (er rät den Männern das zu tun, wovon er die Frauen wiederum warnt):

„Versprich nur recht viel, denn was kosten schon Versprechungen? Hoffnung hält, wenn sie einmal Glauben gefunden hat, lange Zeit vor.“

„Jede hält sich für liebenswert; mag sie auch abgrundhässlich sein, jeder gefällt die eigene Gestalt.“

Liebesspiel

Zum Liebespiel:

„Ich verabscheue ein Liebeslager, das nicht beide hinschmelzen lässt; das ist der Grund, warum mich Knabenliebe weniger anspricht.“

Selbsterkenntnis

Zur Selbsterkenntnis:

„Erkenne dich selbst! Nur wer sich selbst kennt, wird mit Weisheit lieben und alles, was er tut, seinen Kräften anpassen.“

Quellen

Ovid, Ars amatoria (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr

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Flirten im alten Rom: Ovids Flirttipps

Flirten im alten Rom: Ovids Flirttipps

2000 Jahre alte Flirttipps von Dirty-Talk bis zu „Hard to get“, die sich auch heute noch in so manchem Dating-Ratgeber finden lassen: Da an diesem Wochenende das Römerfestival in Carnuntum (18. und 19. September 2021) stattfindet, möchten wir euch heute mit Ovid darauf vorbereiten 😉

Laut dem römischen Dichter Publius Ovidius Naso sei die Liebe eine Technik, die erlernt werden könne, so wie das Wagenlenken und die Schifffahrt. In seinem Buch über die Liebeskunst (Ars amatoria) gibt der Autor in Gedichtform Tipps zum Kennenlernen, Flirten oder zur Körperpflege für Männer und Frauen und behandelte auch die Themen Sex, Beziehung und Trennung.

Dadurch, dass Ovid in seinem Werk auch den Frauen eine Stimme gab und sich für die sexuelle Erfüllung beider Geschlechter einsetzt, gilt er für Teile der Forschung als fortschrittlich und feministisch. Andere Forscher*Innen sehen seine Schriften nicht so euphorisch, da es in seinen Tipps an die Frauen vor allem darum geht, den Männern zu gefallen und Ovid die Männer für unser heutiges Verständnis manchmal zu chauvinistischen Verhalten auffordert.

Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, haben wir folgende Dating-Tipps für Frauen herausgesucht (morgen kommen die Männer an die Reihe):

Männerwahl

Zur richtigen Männerwahl (Vorsicht vor den Schönlingen mit ihren leeren Verspechungen):

„Meidet Männer, die offen erkennen lassen, dass sie sich pflegen, auf Schönheit bedacht sind und sich das Haar kunstvoll zurechtlegen. Was sie auch sagen, das haben sie schon tausend Mädchen gesagt; ihre Liebe schweift umher und lässt sich nirgends häuslich nieder.“

Kleidung

Zur passenden Kleidung (Ovid ist kein Fan von teuren Roben und Schmuck – viel wichtiger war ihm die passenden Farbe zum richtigen Hauttyp):

„Was ist es für ein Wahnsinn, sein Vermögen am Körper zu tragen?“

„Mit dem Prunk, der uns anlocken soll, verjagt ihr uns oft.“

Tischmanieren

Zu den Tischmanieren (Zurückhaltung ist gefragt):

„Sähe Paris seine Helena gierig essen, würde er voll Abscheu sagen: Es war eine Dummheit, sie zu rauben.“

Erreichbarkeit

Zur Erreichbarkeit (Ovid rät, die Männer zappeln zu lassen und sie eifersüchtig zu machen):

„Was man mühelos bekommt, ist eine schlechte Nahrung für lange Liebe.“

„Kränkung erregt die Glut aufs Neue, wenn sie auch schon lang erloschen war: Nehmt mich als Beispiel, ich liebe nur, wenn ich gekränkt bin.“

Liebesspiel

Zum Liebesspiel (Ovid war bereits ein Fan von Dirty-Talk):

„Es empfinde die Frau die Liebe, gelöst bis ins innerste Mark, und gleich gross sei die Lust für beide. Schmeichelnde Laute und liebliches Flüstern sollen nicht aufhören, und mitten im Spiel sollen dreiste Reden nicht verstummen.“

Quellen

Ovid, Ars amatoria (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr

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4 Gedanken für mehr Spaß im Dating

4 Gedanken für mehr Spaß im Dating

Hand aufs Herz: Wie entspannt seid ihr wirklich, wenn es um euer Dating-Leben geht? Wie oft habt ihr schon über die Effizienz nachgedacht, wenn es sich um Matches oder Dates handelt und ein erfolgreiches Date daran gemessen, wie viele Checkboxen erfüllt wurden? Wenn sich die Dates immer mehr nach Job-Interviews anfühlen, dann lohnt es sich auf jeden Fall einmal einen Schritt zurück zu gehen, tief Luft zu holen und dann:

Den Druck wegnehmen

Singles sind einer Menge Druck ausgesetzt. Ein wesentlicher Teil davon wird durch die Erwartungen gefüttert, die an den/die potentielle/n Partner*in und auch an den Abend selbst gestellt werden. Aber, newsflash – das ist nicht eure Schuld. Viele dieser Erwartungen kommen von der Gesellschaft und implizieren (allerlei veraltete) Verhaltensregeln, sowie dass die Funken fliegen müssen und natürlich, dass es Liebe auf den ersten Blick sein sollte. Gebt Disney die Schuld.

Fangen wir also damit an: Spaß bei Dates zu haben, muss kein weiterer Druck sein! Es ist okay, wenn man bei einem Date weniger Spaß hatte als bei der dritten Wiederholung von Friends. Nichtsdestotrotz kann es sich lohnen, vor einem Date bereits darüber nachzudenken, wie man dieses gestalten möchte. Dating ist die Vorstufe zu einer Beziehung – für Spaß IN der Beziehung ist das WIE beim Daten ein guter Anfang. Also einfach darauf konzentrieren, eine gute Zeit zu haben anstatt „Ergebnisse zu erzielen“ und neugierig auf die verschiedenen Facetten der anderen Person sein.

Neugierig werden

Ihr trefft immer denselben “Typ Frau/Mann“? Ihr wisst ganz genau, was ihr von eurem Date erwartet? Zu einem gewissen Grad ist es gut, zu wissen was man will – aber wenn die Liste an Anforderungen schon länger wird als die Einkaufsliste für die nächste Party, dann wird es einmal Zeit diese Liste (metaphorisch) zur Seite zu legen. Warum konzentriert ihr euch nicht stattdessen auf eine der großen Freuden des Lebens: die Neugierde.

Neugierig zu werden auf alle Arten von Menschen, selbst auf solche, die man nie in Betracht gezogen hat, kann Wunder bewirken, um neue Türen, Denkweisen und Möglichkeiten zu öffnen. Bei über 7 Milliarden Menschen auf der Erde weiß man nie, wen man trifft oder was man lernt – über andere UND sich selbst. Anstatt also zu einem Date zu gehen mit der Absicht „das zu finden, was ich will“, lasst uns stattdessen die Intention haben „was entdecke ich heute?“. Lasst euch von der Welt überraschen 😉

Bucket List Dates

Dates lassen sich wunderbar kombinieren mit Dingen, die man länger schon mal ausprobieren wollte.

Lust auf einen Kunstkurs mit einem Flachmann Wein?

Dieser Apfelstrudel-Workshop geht euch nicht aus dem Kopf?

Oder wolltet ihr einfach immer schon mal unbedingt Axtwerfen ausprobieren?

Macht euch eine Liste mit Aktivitäten, die für euch beim ersten Date passen sind, Ideen dafür findet ihr auch bei uns, zB 8 kreative Dating Ideen.

Ungewöhnliche und andersartige erste Dates bringen nicht nur Spaß, sondern schaffen Gesprächsthemen, nehmen Druck raus und verbessern die Möglichkeiten einander kennenzulernen.

Bitte lächeln

Vielleicht fühlen sich manche Dates ein wenig entmutigend, langweilig oder energieraubend an. Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, dass du nie jemanden triffst für den/die du dich interessierst oder umgekehrt, dass sich die Richtigen nicht für dich interessieren. Du bist nicht alleine mit diesem Gefühl. Das ist wirklich normal und ist leider die andere Seite der Medaille von Dating.

Aber der Wunsch andere kennenzulernen, ist eine wunderschöne Sache! Ihr seid gerade nicht so gut drauf? Erinnert euch an all die Dinge, die ihr an euch selbst liebt. Außerdem lässt sich das Gehirn gut austricksen: Stellt euch vor, ihr hättet gute Laune und strahlt mit einem breiten Grinsen im Spiegel euch selbst entgegen.

Ihr habt eine gute Zeit bei einem Date? Großartig, dann sag das deinem Date – ganz egal, ob du bereits analysiert hast, was er/sie rein hypothetisch für dich empfinden könnte. Macht Komplimente, erzählt Witze, stellt Fragen, tauscht Ideen aus – zeigt eure Persönlichkeit, indem ihr authentisch seid! Einfach man selbst sein macht den meisten Spaß 😉

Überlegt euch schon mal welche Idee euch bei eurem nächsten Date so richtig Spaß machen würde. Aber denkt daran:

Spaß ist kein weiterer Druck, sondern eine wunderbare Entscheidung, um mehr wundervolle Momente zu schaffen.

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Unsere acht liebsten Picknickplätze in Wien

Unsere 8
liebsten
Picknick-
plätze
in Wien

Einfach die Decke ausbreiten, Essen und Trinken drauf und fertig ist ein romantisches Picknick. Wo wir es besonders schön finden, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst.

Burggarten

Im Herzen Wiens, eingebettet zwischen Oper und Heldenplatz. Der Burggarten ist der perfekte Ort, um zwischen einer Sightseeingtour eine Pause einzulegen oder sich zum Afterwork Picknick zu treffen. Auch der Blick auf das im Jugendstil gebaute Palmenhaus ist etwas ganz Spezielles!

Alte Donau

Die alte Donau hat viele wunderbare Plätzchen. Der große Vorteil: Das Wasser ist wärmer als an der neuen Donau oder dem Hauptfluss der Donau und ruhig wie ein See. Eine der netten Wiesen aussuchen und es sich dort gemütlich machen, mit Picknickkorb und zwischendurch zum Erfrischen ins Wasser abtauchen. Romawiese, ArbeiterInnenstrand, Wiese des Kaiserwassers, Holzstege an der unteren alten Donau etc. Wer es ein bisschen sportlicher mag, borgt sich ein Boot (Motorboot, Tretboot) aus, erkundet die versteckten Nischen der alten Donau und paddelt in den Sonnenuntergang. Alternativ dann mit dem Stand up board, das ist dann definitiv sportlich. Am Besten mit unserem Kooperationsparnter Flotus. Oder Lust auf was Neues? Wie wäre es mit Dating am Standuppaddel?

Am Himmel

Die wunderbare Aussicht über Wien mit Donau in Richtung Bratislava genießen und beim Baumkreis seinen Lebensbaum suchen. Jedes Sternzeichen hat einen passenden Baum und dadurch lässt sich ein Stückchen mehr über sich und sein Gegenüber erfahren. Wer gerne wandert: Von hier aus kann man noch Richtung Kahlenberg/Cobenzl weiterziehen oder gleich hier Picknickkorb und Decke ausbreiten und genießen.

Schönbrunn, Gloriette

Auf den Spuren von Franz & Sissi unterwegs. Durch den Garten Schönbrunns schlendern bis rauf zur Gloriette. Als Belohnung gibts einen tollen Ausblick über Wien bis hin zum Wienerwald. Auch der Wald rund um die Gloriette ladet zum Spazieren ein. Für Tierliebhaber*innen gibt es natürlich auch die Möglichkeit, über den Tirolerhof in den Tierpark Schönbrunn gehen. Oder einen Abstecher ins Schönbrunnerbad machen, um sich abzukühlen.

Lainzer Tiergarten

Längere und kürzere Wege mitten im wunderschönen Wald, mit etwas Glück trifft man auf Wildschweine, Hirsche, Mufflons etc. Wir empfehlen am Nikolaitor zu starten und beim Wiener Blick die erste Pause einzulegen – wunderbarer Aussichtspunkt über Wien. Dann weiter zur Hubertuswarte oder zum Johannser Kogel oder ganz andere Wege einschlagen. Einfach am Plan nach geeigneten Routen suchen. Geschichtsliebhaber*innen können den Weg Richtung Hermesvilla einschlagen, liebevoll auch „Das Schloß der Träume“ genannt und die Villa der Kaiserin Elisabeth besichtigen, es gibt auch immer wieder Sonderausstellungen. Genug Proviant einstecken oder in eines der Gasthäuser einkehren – Öffnungszeiten beachten!

Donaukanal

Der urbanste Platz, entlang der Graffitiwände und kleinen Lokalen. Immer wieder laden nette Wiesen und Plätzchen zum Verweilen ein. Kleiner Tipp, auf Höhe der Salztorbrücke auf der Freda-Meissner-Blau Promenade auf den Stufen im Schatten der großen Bäume ein kühles Bier (selber mitgenommen) genießen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Spaziert man Richtung Friedensbrücke werden die Plätze (vor allem stadtauswärts) auch immer grüner. Das Badeschiff können wir auch Wärmstens empfehlen, mit ihrem Speisenangebot von „Speisen ohne Grenzen“ und einem eigenen Swimmingpool an Deck, ein gemütlicher & alternativer Platz mitten am Wasser.

Kurpark Oberlaa

Besonders entzückend in diesem speziellen Park sind die vielen kleinen Teiche. Leicht findet man ein ungestörtes Plätzchen unter einer Trauerweide oder sogar eine der Liegestühle auf den Wiesen. Zeit nehmen, um den ganzen Park zu erkundschaften! Staudengarten, Liebesgarten, Treppengarten, Schwanensee….um nur einige Highlights zu nennen.

Türkenschanzpark

DIE Grünoase mit Geschichte mit seinen Teichen, Statuen und Aussichtspunkten ein ganz besonderes Erlebnis. Unbedingt auch den türkischen Brunnen besuchen!

Verlosung Picknickkistl!

Wollt ihr das Picknick noch besonders aufpeppen? Die Picknickkistln von Freshmans sind die feschesten, die wir bisher gesehen haben! Ziemlich fotogen, wie wir beim Photoshoot feststellen konnten 😂 Schaut auf unseren Instagram oder Facebook-Kanal, dort verlosen wir gerade eines 😉

Teilnahmebedingungen Verlosung

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COVID & Dating: Möglichkeit zur Selbstentwicklung

COVID & Dating: Möglichkeit zur Selbst-entwicklung

Was nehmen wir für uns selbst mit, aus dieser durch COVID so beeinflussten Datingphase in unserem Leben? Mit ein wenig Kreativität und Offenheit bietet sich eine ganz neue Perspektive – mit Dingen, die wir für uns selbst und unsere Zukunft lernen können. Dieser Blogartikel wirft einen genaueren Blick darauf:

Im Hier und Jetzt bleiben

Die globale Pandemie hat dazu geführt, dass sich viele Menschen auf die Vergangenheit oder die Zukunft konzentrieren. Retrospektiv werden Handlungen kritisch betrachtet und den Erlebnissen vor Corona wird wehmütig nachgeblickt. Welch Ängste bei dem Blick in die Zukunft durch COVID ausgelöst wurden, müssen gar nicht erst erwähnt werden. Daher ist Dating während COVID eine gute Gelegenheit, sich auf das Hier und Jetzt, den gegenwärtigen Moment, zu fokussieren, anstatt sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu belasten. Im Hier und Jetzt zu bleiben, wird schon von der Gestalttherapie von Fritz Perls als therapeutisch angesehen.

Während dem Dating kann man viel über sich selbst lernen, indem man feststellt, was man in diesem gegenwärtigen Moment fühlt, denkt, will oder braucht. Der gegenwärtige Moment ist alles, was wir jemals haben. Sich die Fülle des gegenwärtigen Augenblicks zu erlauben, während man das Date erlebt, bietet einen Reichtum an Erfahrung. Das ist ein Konzept, das die Figur in Heinrich Bölls Roman Der Clown gut (Link) ausdrückt:

“Ich sammle Momente“.

Den eigenen Instinkten vertrauen

Dating per Videoanruf vermittelt ein Gefühl von Unmittelbarkeit. Ohne dem Umfeld eines Restaurants, Theaters oder einer anderen Umgebung gibt es weniger Ablenkung und weniger externe gegenseitige Diskussionspunkte. Alles was bleibt sind du und dein Date. Da kommt es leichter als im „realen Leben“ zu dem sogenannten „Enthemmungseffekt“. Ein Teil davon besagt, dass wir bei Online-Kommunikation eher dazu neigen, mehr über uns selbst zu erzählen, als wenn wir uns von Angesicht zu Angesicht sehen würden). Online-Kommunikation kann den Prozess der Verbundenheit und Intimität beschleunigen. Das kann zu rascher Nähe führen und ist eine Gelegenheit, sich mit einem hohen Grad an Verwundbarkeit und Offenheit auseinanderzusetzen. Es birgt aber auch die Gefahr, zuviel von sich preiszugeben. Nimm dir daher einen Moment Zeit, um dich auf deine Instinkte, dein Gespür für dich selbst und deine Wünsche und Bedürfnisse einzustimmen, anstatt beim ersten Date zu schnell, zu viel von dir mit deinem Gesprächspartner zu teilen. Trainier dieses Bauchgefühl, das dich warnt, langsamer zu treten, deinen Instinkt, der dir hilft, den Enthemmungseffekt zu vermeiden. Online-Dating bietet eine wichtige Möglichkeit, zur Selbstentwicklung, da es hilft, sich mit seinen Instinkten zu verbinden.

Es gibt einen Satz, der dieses Konzept der negativen Auswirkungen von Oversharing schön bildlich darstellt:

„Du kannst Zahnpasta nicht wieder in die Tube geben.“

Kommunikationsfähigkeiten Entwickeln

Indem wir uns auf unsere Kommunikationsfähigkeiten bei Online- oder Telefon-Dates verlassen müssen, trainieren wir sie auch gleichzeitig. Normalerweise erhalten und geben wir unendlich viele non-verbale Hinweise in einer Begegnung, die Online oder per Telefon wegfallen. Selbst bei einem Videoanruf zeigen wir normalerweise nur Kopf und Schultern auf dem Bildschirm. Das heißt, dass wir das nervöse Zittern vom Bein nicht bemerken oder jegliche Aufregung und Begeisterung, die sich über die Grenzen des Gesichts hinaus ausdrücken. Wenn die non-verbale Kommunikation so dermaßen eingeschränkt ist, lohnt es sich, an seiner verbalen Kommunikation zu arbeiten. Ja, es schafft Herausforderungen – aber auch Chancen. Gelegenheiten, die eigene Kommunikation und die Signale und Nachrichten, die man von seinem Date erhält, zu verbessern. Chancen, sich für die Art und Weise zu interessieren, wie beide Gesprächspartner kommunizieren. Es ist eine perfekte Gelegenheit zur Selbstentwicklung. Mit Offenheit und Neugierde maximiert man das potenzielle persönliche Wachstum.

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Auf Partnersuche mit zwei Kindern im Gepäck

Auf Partnersuche mit zwei Kindern im Gepäck

Diesmal erzählt uns eine ganz liebe Kundin, wie es ihr als Single-Mutter im Dating-Leben geht.

Wie vermutlich bei den meisten Eltern gab es nach der Geburt meiner Kinder erstmal nur mich und sie, es war kein Platz für jemand anderen, wir drei bildeten eine untrennbare Einheit. Nachdem ich mir mit der Zeit wieder ein paar Freiräume geschaffen hatte und mich mehr wie ich selbst fühlte, merkte ich, dass mir körperliche und emotionale Nähe abging, auch wenn ich noch immer nicht wusste, wie jemand anderer in meinem Leben Platz finden konnte.

Ab dann folgten diverse Versuche, Menschen, Erfahrungen. One Night Stands waren der erste Versuch den ich schnell wieder aufgab. Eine feste Beziehung ebenso, das war einfach zu viel, zu schnell und ich noch nicht bereit. So landete ich in einer nicht-monogamen, undefinierten Beziehung zu einem sehr lieben Menschen, den meine Kinder als lieben Freund kannten der manchmal bei uns übernachtete, und das war auch genug. Als diese aufgrund äußerer Umstände zu Ende ging, ich jemand neuen kennenlernte und mit ihm in einer ähnlichen Konstellation landete merkte ich, dass mir das nicht mehr genug war. Für ihn kam eine feste Beziehung nicht in Frage, er meinte, es würde ja zwischen uns eigentlich passen, aber meine Lebenssituation würde ihn einschüchtern.

Diesen Satz hörte ich von da an regelmäßig, jeder Versuch, es mit jemandem einfach langsam und entspannt anzugehen endete in einer flüchtigen Bekanntschaft, die an der Stelle endete, an der die andere Person Angst bekam. Gleichzeitig hörte ich genau so oft das Bedauern, dass die Kinder ja entzückend wären, dass es schön wäre, dass einfach nur der Druck aufgrund der Situation zu groß ist.

Nach einer weiteren solchen Episode beschloss ich, dass Zufallsbekanntschaften nicht mehr das richtige für mich sind, und wagte mich auf mein erstes Slow Dating Event, nicht ohne meinen besten Freund als Verstärkung und einer gehörigen Portion Herzklopfen. Auf diese spannende, schöne, neue Erfahrung beim Silent Dating folgten ein paar Dates mit einem interessanten Menschen mit dem es dennoch nicht gepasst hat, und ich besuchte weitere Events wann immer es gerade keine Dates oder Beziehungsversuche gab, einfach weil es jedes mal ein Erlebnis war, weil es immer wieder aufregend war, neue Menschen ein wenig kennenzulernen mit denen man auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten gesehen hätte, und nicht zuletzt weil ich mich bei Helena immer so unheimlich wohlgefühlt habe 🙂

Zuletzt hat sich inmitten dieser verrückten, herausfordernden Zeit zum ersten Mal eine Beziehung zu einem Mann mit Kind ergeben. Ich dachte immer, dass das für mich nicht in Frage käme, weil schon meine freie Zeit so limitiert ist, wie sollte das gehen, wenn beide Menschen so gebunden wären? Was soll ich sagen, es ging nicht nur, es passte perfekt, das Verständnis für kurze Nächte, Müdigkeit, aber auch die Zeit alleine besonders nutzen zu wollen war gegenseitig ganz einfach da, diese Zeit war das Schönste was ich seit langem erleben durfte, auch wenn sie schmerzhaft zu Ende ging.

Ich bin durch all diese Erfahrungen gewachsen, ich habe mich entwickelt, Dinge mitnehmen können und bin darüber sehr froh. Und jetzt stehe ich hier, mit meinen beiden Kindern, weiß was ich will, was ich kann, aber auch was nicht mehr für mich und uns in Frage kommt, und bin jetzt wirklich bereit für das große, dauerhafte Glück – vielleicht wartet es ja beim nächsten Slow Dating Event auf mich 🙂

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8 kreative Dating-Ideen während Corona

8 kreative Dating-Ideen während Corona

Derzeit sind Dating-Klassiker wie Kino, Lokal, Theater oder Museum keine wirkliche Option (wobei wir auf das Autokino hoffen). Durch Lockdown entweder ganz unmöglich oder, wenn geöffnet, dann mit Maske eher unsexy – wie soll man sich locker und leicht näherkommen und wie soll es zum lang ersehnten und romantischen Kuss kommen, wenn erst einmal der Mundnasenschutz heruntergerissen werden muss?!

Trotzdem will gedatet werden! Wir haben daher ein paar Ideen zusammengetragen, die Dating auch unter den derzeit schwierigeren Bedingungen locker und leicht machen und uns eine Pandemie vergessen lassen.

  • Picknick: Ein Klassiker. Und auch nicht besonders originell – das ist uns bewusst. Aber halt einfach schön. Vor allem an den vielen ganz besonderen Plätzen in Wien. Die Himmelwiese im 19. Bezirk mit dem berühmten Baumkreis zum Beispiel, der St. Marxer Friedhof mit seinem Flieder-Traum, der japanische Setagaya Park (wenn auch nur auf Bänken gesessen werden darf), der Donaupark, um nur ein paar andere Orte neben Prater, Donauinsel oder alte Donau zu nennen.
  • Wenn wir schon in der Natur sind, warum dann nicht auch einfach gemeinsam Bärlauchpflücken im Prater oder bei der Jubiläumswarte, Schwammerlsuchen im Wiener Wald oder gemeinsam ins Erdbeerland? Auch da gibt viele viele Möglichkeiten in Wien und Umgebung.
  • Gemeinsamer Sport verbindet – ihr erlebt etwas gemeinsam, seid an der frischen Luft und bewegt euch…was will man mehr?! Da fallen uns ganz spontan gemeinsames Radfahren auf der Donauinsel, „Yoga im Park“ oder Stand Up Paddling (Unsere Empfehlung: Flotus) ein. Bei Tennis braucht man sich über den Sicherheitsabstand keine Sorgen machen 😂 Oder warum nicht einfach etwas ganz Neues ausprobieren – wie ein gemeinsamer Ausritt im Prater?
  • Tiere lassen unsere Herzen meistens etwas höherschlagen. Ihnen ganz nahe zu kommen geht zum Beispiel in einem nahegelegenen Streichelzoo. Es werden auch Wanderungen mit einem der Trend-Tiere schlechthin – dem Lama – angeboten, z.B. in Mödling, gleich im Süden von Wien.
  • Soll es ein bisschen kreativ sein? Ytong-Steine können in jedem Baumarkt besorgt werden und lassen sich ganz leicht mit einer leichten Säge und Feile bearbeiten. Die entstandenen Skulpturen sind ein wunderbares Erinnerungsstück! Vorsicht nur, der weiße Staub ist dann wirklich ÜBERALL! Einerseits ein guter Grund, um danach gemeinsam baden zu gehen – andererseits könnt ihr auch gleich auf Graffiti ausweichen – die legalen Plätze dafür findet ihr bei Wienerwand.
  • Wollt ihr ganz sicher gehen und eurer natürlichen Anziehung mit Adrenalin ein bisschen nachhelfen? Dann ladet euren Augenschein zu einer Tour durch den Würstelprater ein (wenn es ein bisschen sanfter sein soll, reicht auch der Böhmische Prater) oder besucht die Sommerrodelbahn auf der Hohen Wand Wiese. Genauso spannend sind auch die vielen Kletterparks in Wien – wie auf der Donauinsel oder der Hochseilklettergarten am Kahlenberg, um nur zwei zu nennen.
  • Etwas für die Umwelt tun – das klingt vielleicht nicht so sexy, aber auch beim gemeinsamen Müll sammeln kann man viel beim anderen entdecken. Und natürlich bei anderen Freiwilligenarbeiten!
  • Und für alle, die sich romantisch und mit mehr Tiefe kennenlernen wollen, empfehlen wir immer gerne (gar nicht eigennützig natürlich) unsere „Verliebt-in-Wien“-Tour! Ausgerüstet mit spannenden Fragen und liebevollen Aufgaben spaziert ihr durch Wien und lernt dabei euch, eure Träume und Wünsche, sowie die Stadt besser kennen!

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Dating Story: Alles zu seiner Zeit oder doppelt gematcht hält besser

Alles zu
seiner Zeit
oder doppelt gematcht hält besser

Diese Dating-Story erstreckt sich über zwei Events – daher auch über zwei Blogartikel 🙂 Lest hier im zweiten Teil, wie Monja ein unerwartetes Wiedersehen hatte.

Der zweite Teil der Geschichte spielt nicht ganz ein Jahr später, im April 2020. In Sachen Dating hatte sich bei mir in der Zwischenzeit viel getan. Treffen mit Typen, bei denen weder Name, Alter oder Beziehungsstatus mit dem Profil übereinstimmten, mit Mansplainern, die es schafften, sich in den ersten 5 Minuten ins Aus zu katapultieren („Was, du schwimmst auch gerne? Ich kann dir gern mal ein paar Techniken beibringen“) und es gab natürlich auch supernette Männer, bei denen sich aber die nötige Leidenschaft dann doch nicht einstellte. In Summe überwogen jedoch die negativen Erfahrungen. Verständlich also, dass ich Anfang des Jahres etwas Dating-müde geworden war. Mir kam das Social-Distancing also gerade recht, um zur Ruhe zu kommen und mich auf mich selbst zu konzentrieren. Um das mit einem symbolischen Akt zu unterstreichen, warf ich meine Packung Instantkaffee, die ich nur für Übernachtungsgäste aufgehoben hatte, in den Müll und verkaufte mein zweites Kissen auf willhaben.

Irgendwann hatte aber selbst ich genug Fotos eingeklebt, alte A-Team Folgen geschaut und Möbel repariert. Ich sehnte mich danach, neue Leute kennenzulernen und einfach ein bisschen Abwechslung zu erleben. Und so kam es, dass ich eines Tages wieder eine Slowdating Werbung bekam – dieses Mal für einen online Spieleabend – und mich noch für denselben Abend anmeldete.

Mit einem Glas Rotwein machte ich mich dann für einen gemütlichen Abend bereit. Und dann, gleich zu Beginn, als man alle Teilnehmer sehen konnte, kam die große Überraschung: Auch Alex war wieder dabei! Mein erster Gedanke war „Fuck, worüber soll ich mich 15 Minuten lang mit einer Person unterhalten, wenn man sich gegenseitig nicht spannend genug für ein zweites Date hielt?“ Ich fühlte mich ein bisschen wie damals, als ich den Lehrer, bei dem ich eigentlich zu genau dem Zeitpunkt Geschichte gehabt hätte, im Schwimmbad begegnet war. Parallel zu den ersten Spielrunden überlegte ich, wie ich ins Gespräch einsteigen sollte.  Ein scherzhaftes „Satz mit X“? Oder sollte ich erklären, dass ich damals eine so stressige Phase hatte und mich deshalb nicht mehr gemeldet habe? Und überhaupt, wie hoch stehen die Chancen, dass er sich nicht mehr an mich erinnert? Natürlich ist auch hier Der Teufel ist ein sadistisches Eichhörnchen und wir wurden uns als allerletztes zugeschaltet. Zumindest hatte zu dem Zeitpunkt schon der Wein seine Wirkung entfaltet. Das Gespräch verlief dann aber doch ganz anders als erwartet. Denn bevor ich irgendetwas sagen konnte, sagte er ziemlich viel: Er hatte erst vor kurzem wieder an mich gedacht und dabei bereut, sich nicht mehr gemeldet zu haben. Es sei damals nicht der richtige Zeitpunkt gewesen. Und ob wir nicht mal telefonieren wollen. Ich war ziemlich überrascht und etwas überrumpelt, aber es sprach ja nichts dagegen, weil ich unser erstes Date nur angenehm in Erinnerung hatte.

Ich weiß noch, dass ich vor dem ersten Telefonat richtig schlechte Laune hatte und unmotiviert war. Das Gespräch war aber dann nicht nur superwitzig sondern auch tiefgehend und beim Auflegen dachte ich mir noch “das war echt eine gute Zeit”. Auf das zweite Telefonat freute ich mich schon richtig. Danach verabredeten wir uns – Überraschung – zu einem Spaziergang.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es für mich begann, mehr zu werden. Beim 2.  Spaziergang fragte ich romantisch „wollen wir uns vielleicht mal küssen?“. Er wollte und spätestens dann war es bei mir ziemlich klar. Mit Alex war so vieles so anders. Er schrieb mir einfach, wenn er ein Treffen schön fand (und auch sonst). Er war von Anfang an aufmerksam und brachte mich ständig zum Lachen. Er war auch seit langem der erste, bei dem ich mich nach einer gemeinsamen Nacht auch auf ein gemeinsames Frühstück freute.

Natürlich war auch das gesamte Kennenlernen wegen des Lockdowns sehr speziell. Keine typischen Restaurantdates, kein gemeinsames Feiern (bis heute kennt er mein Party-Ich noch nicht) und auch den Freundeskreis des anderen konnte man nur begrenzt kennen lernen. Aber es hatte auch sein Gutes, da man sich so ganz aufeinander konzentrieren konnte.

Jetzt sind wir seit etwa 10 Monaten zusammen. Früher hätte ich nie geglaubt, dass ich auf einem Datingevent tatsächlich jemanden kennen lernen könnte. Heute weiß ich, dass es geht, aber es braucht eben manchmal seine Zeit.

Fotocredits: Joachim Dobler

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